Wenn sich der Nutzer das Subnotebook von allen Seiten anschaut, findet er rechts Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer, zwei USB-Ports und den Anschluss für das Netzteil. Auf der Rückseite gibt es einen analogen D-Sub-Ausgang, um zum Beispiel einen Beamer zu verbinden. Für einen modernen Monitor oder Fernseher steht auf der linken Seite HDMI bereit, daneben liegen USB-Port Nummer 3, ein 3-in-1 Kartenleser und der LAN-Anschluss. Ein kabelloser Internetzugang lässt sich via WLAN 802.11 b/g/n herstellen, zur Kommunikation mit einem Handy oder Peripherie steht außerdem eine Bluetooth-3.0-Schnittstelle bereit. Ein Laufwerk ist nicht vorhanden, Sicherungskopien auf DVD hat Dell daher nicht beigelegt.
Dell Inspiron M101z im Test
- Optik, Maße und Eingabegeräte
- Anschlüsse, Hardware, Leistung und Display
- Akkulaufzeit, Fazit und Info-Tabelle
Prozessorleistung: Vergleich mit Intel
Im Innern werkelt – wie anfangs erwähnt - AMD Hardware. Dell hält auf der Website drei Konfigurationen bereit, die bei 429, 479 und 549 Euro beginnen. Die günstigste Variante arbeitet mit einem Athlon II Neo K125 Single-Core-Prozessor, die beiden übrigen beanspruchen einen Dual-Core K325 mit 2x1,3 Gigahertz (GHz), der auch in unserem Testgerät steckt. Die CPU benötigt nur 12 Watt. Ein idealer Vergleichskandidat ist der Intel Pentium SU4100 mit 1,4 GHz Taktfrequenz und einem Verbrauch von 10 Watt, der zum Beispiel das Acer Aspire 1825PTZ antreibt. Beide CPUs werden im 45-Nanometer-Verfahren gefertigt. In den Benchmark-Tests (siehe Seite 3) brachte Intels Stromspar-Prozessor mit "Cinebench 10" eine fast identische Leistung. In der Praxis ist die Rechenkraft der beiden Prozessoren ähnlich, was sich auch beim Zippen von Bildern zeigte. Zudem können der Netbook-Liebling Intel Atom N450 mit einem Kern und ein Single-Core-Pentium SU2700 (Toshiba Satellite T110) als Vergleichsmodelle herhalten. Der Athlon II Neo im Inspiron M101z war dreimal beziehungsweise zweimal so schnell.
Grafikleistung: HD - ja, Spiele - nein
Darüber hinaus beherbergt das Inspiron M101z zwei oder vier Gigabyte (GB) DDR3-Arbeitsspeicher und 250 bis 320 GB Festplattenspeicher, wobei sich unser Testgerät aus beiden Quellen die höchstmögliche Menge einverleibt hat. Statt Windows 7 Starter lächelt daher die 64-bit-Variante der Home Premium Edition von der Systemanzeige. Die Onboardgrafik stammt aus der ATI Radeon HD 4200 Serie und ist auf die Wiedergabe von High Definition Filmen ausgelegt. Diese Disziplin meistert der Chip tadellos, selbst 1080p-Videos zeigt das Subnotebook ruckelfrei an. Von Spielen kann man das nicht behaupten. Für aktuelle 3D-Games ist die Grafikleistung zu schwach, Nvidias Ion 2 schnitt in diesem Bereich besser ab.
Die Tasten sind matt (li), das Display glänzend (re). Bilder: onlinekosten.de / Dell.
Das Display löst mit 1.366x768 Bildpunkten auf und lässt sprichwörtlich und tatsächlich Licht und Schatten erkennen. Positiv sind die gute Helligkeit und die scharfe Darstellung, weniger schön die mittelmäßigen Blickwinkel und die spiegelnde Oberfläche. Wie bei allen technischen Gerätschaften mit Hochglanz-Vorliebe gilt aber auch bei diesem: Einigen Kunden gefallen glatte Displays, anderen nicht. Die Soundqualität über die Lautsprecher ist okay, bemerkenswert ist deren maximale Lautstärke. So laut lassen sich sicherlich nur wenige Notebooks dieser Größe einstellen. Die obligatorische Webcam ist auch beim neuen Dell Inspiron vorhanden - mit einer Auflösung von maximal 1,3 Megapixeln.