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Donnerstag, 26.08.2010 13:51

Dell Inspiron M101z im Test: AMD-Subnotebook

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup
Dell Inspiron M101z im Test

Zwischen den ganzen Notebooks mit Intel Core i-Prozessor und Netbooks auf Atom-Basis weht das neue Dell Inspiron M101z frischen AMD-Wind in die Hardware-Bude. In dem 11,6-Zoll-Subnotebook steckt AMDs Nile Plattform für schlanke und mobile Laptops. Garniert mit einem ATI Onboardchip und einer HD-Bildschirmauflösung will der nagelneue Dell Rechner die Netbooks abhängen – und zwar zu einem Preis ab 429 Euro. Wir haben das Inspiron M101z durchgecheckt.

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Dell Inspiron M101z im Test

  1. Optik, Maße und Eingabegeräte
  2. Anschlüsse, Hardware, Leistung und Display
  3. Akkulaufzeit, Fazit und Info-Tabelle

Wie wir bereits berichteten, möchte der US-amerikanische PC-Hersteller vor allem die junge Kundschaft zum Kauf bewegen. Neben dem Preis muss daher auch die Optik stimmen. Dell bietet zum günstigsten Preis klassisches Schwarz an, wer lieber ein bisschen mehr Aufmerksamkeit möchte, kann für einen Aufpreis von 29 Euro Peacock Blue (ein Türkiston), Tomato Red oder Lotus Pink wählen. Die pinkfarbene Tönung wurde auch unserem Testgerät verpasst; als einzige Farbvariante bietet sie eine Musterung. Ein Blumenmotiv breitet sich über den Gehäusedeckel bis hin zur rechten Seite der Innenverkleidung aus - zwar mädchenhaft, aber dennoch sehr schön.

Hervorragende Tastatur

So superschlank wie manch andere Geräte erscheint das Inspiron M101z trotz passablen Maßen von 292x205x24 bis 35 Millimetern (mm) nicht. Es ist zwar nur 2 mm dicker als der Asus Eee PC 1201PN (Test), durch die abgerundeten Kanten und den ungewöhnlichen Klappmechanismus sieht es aber etwas stämmiger aus: Wie beim Dell Mini 10 ist der Deckel samt Display ein Stück nach vorne gerutscht. Als Resultat lässt sich der Bildschirm nicht sonderlich weit nach hinten klappen. Die guten Gene der Inspiron-Familie haben jedenfalls für ein ziemlich robust wirkendes Gehäuse gesorgt, das mit 1,56 Kilogramm nicht unbedingt ein Leicht-, aber auch kein Schwergewicht darstellt.

Dell Inspiron M101z GehäuseDell Inspiron M101z Tastatur
Dell bietet das Inspiron M101z in vier Farben an. Mit Ausnahme der schwarzen Variante werden aber 29 Euro Aufpreis fällig.
Bilder: onlinekosten.de. Zum Vergrößern anklicken.

Die Handballenauflage ist bei allen Versionen silbergrau und hochglänzend, wobei sich auch Touchpad und Maustasten an diesen Look angeglichen haben. Als etwas nachteilig erweist sich diese Entscheidung nicht nur bezüglich der Fingerabdrücke, die sich relativ schnell breit machen, sondern auch bei der Haptik. Der Eee PC 1201PN bietet einen ähnlich glatten Mausersatz, was sich einfach weniger gut bedienen lässt als eine etwas gröbere Oberfläche. Zudem wirken die beiden Tasten des Inspiron M101z ein bisschen schwammig, sind dafür aber besonders leise. Von ihrer besten Seite zeigt sich die Tastatur: Die matten Tasten "schwimmen" mit ihrem rundlichen Design in einem schwarzen Hochglanz-Tastenbrett. Das freut nicht nur das Auge, auch größere Hände können problemlos Schreibarbeiten erledigen. Die Tasten haben alle dieselbe Größe, von Quetschungen durch Platzeinsparungen à la Netbook ist hier nichts zu sehen. Die rechte Umschalttaste ist angenehm groß und Multimedia-Nutzer stellt der Hersteller mit einer Sonderbelegung der F-Tasten zufrieden. Praktisch: In der Standardeinstellung lassen sich unter anderem die Lautstärke oder Helligkeit regeln, ohne extra Fn drücken zu müssen.

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