Das Dell Mini 1012 (Test) hat ein neues Schwestermodell erhalten: das Inspiron Mini 1018. Die Gehäuseform ist identisch, so bleibt der Hersteller auch beim neuesten Mini-10-Spross der leicht dicklichen Behausung treu.
Neuer Atom und DDR3-Speicher
Zu den Merkmalen des neuen Dell Netbooks zählen ein 10,1-Zoll-Display mit 1.024x600 Bildpunkten und ein Intel Atom Prozessor – genau wie beim Mini 1012. Anstelle des Atom N450 Prozessors nutzt das Mini 1018 aber einen Intel Atom N455 Prozessor. Die Taktfrequenz ist mit 1,66 Gigahertz identisch, die neue Version unterstützt aber DDR3-Speicher. So stammt auch der ein Gigabyte (GB) große Arbeitsspeicher-Riegel im Mini 1018 aus der DDR3-Schublade.
Zwei Akku-Kapazitäten, aber keine Farben zur Auswahl
Eine Webcam, ein Kartenleser, drei USB-Ports, LAN und ein WLAN-Modul, das die Standards 802.11 b/g unterstützt, sind mit an Bord. Support für den schnelleren n-Standard und Bluetooth 3.0 kommen auf Wunsch hinzu. Die HD-Optionen des Mini 1012, wie die höhere Auflösung und den Broadcom Crystal HD Beschleuniger, bietet das neue 1018 nicht. Daher ist auch der Startpreis niedriger. Mit einer 160-GB-Festplatte geht es bei 279 Euro inklusive einem Jahr Dell Service los, das 250-GB-Modell kostet 299 Euro. Beide Ausgaben enthalten einen 3-Zellen-Akku, das stärkere 6-Zellen-Exemplar für Laufzeiten von rund sieben Stunden liegt der dritten Version ab 329 Euro bei. Gegen einen Aufpreis lässt sich die Service-Zeit aufstocken oder auch ein externer DVD-Brenner ordern. Ein integriertes Laufwerk besitzt das neue Mini-Notebook, wie gewohnt, nicht.
Das Mini 1018 tauscht bunte Farben gegen neuere Hardware
Das Inspiron Mini 1018 ist ab sofort bei Dell bestellbar. Eine bunte Farbauswahl darf der Kunde dieses Mal aber nicht erwarten, das Netbook gibt es nur in Schwarz.