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Sonntag, 22.08.2010 13:01

Asus Eee PC 1201PN im Test: 12-Zoll-Mini mit HDMI

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup
Asus Eee PC 1201PN im Test

Notebook oder Netbook - was darf es sein? Wer höhere Ansprüche an einen mobilen Computer stellt, sieht bei einem Netbook gleich mehrere Defizite: Das Display ist zu klein, die Auflösung zu niedrig, die Grafikleistung zu schlecht. Der nagelneue und ab August erhältliche Eee PC 1201PN für 499 Euro gibt in diesen Punkten Kontra und teilt ein 12,1-Zoll-Display mit HD-Auflösung und eine Grafikkarte mit HDMI-Port in Form von Nvidias Ion 2 aus. Aus dem Eee PC Netbook wird beim 1201PN daher eher ein Subnotebook – wäre da nicht der Prozessor.

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Eee PC 1201PN im Test

  1. Aussehen, Maße und Schnittstellen
  2. Hardware, Leistung und Display
  3. Software, Fazit, Akkuleistung und Fazit

Schlank, aber zu viel Hochglanz

Doch bevor wir uns nach innen vorarbeiten, ist ein Blick auf die äußere Hülle angesagt. Asus bietet seinen neuesten Eee PC in den Farben Blau, Rot, Schwarz und Silber an, die das komplette 296x208x27 bis 33 Millimeter schlanke Gehäuse von innen und außen bedecken. Bei der Form hat sich der Hersteller für das "Seashell"-Design entschieden, das auf der CeBIT im vergangenen Jahr vorgestellt wurde: Zu den Außenkanten hin ist das Gehäuse abgeflacht, was den schlanken Anblick verstärkt. Mit knapp 1,5 Kilogramm ist das kleine Gerät zwar schwerer als ein Netbook, für einen 12-Zöller aber keineswegs übergewichtig. Unser 1201PN Testgerät kommt in der Farbe Schwarz, der Asus im Gegensatz zu den anderen Farbvarianten eine Hochglanzoptik spendiert hat. Das sieht recht schick aus, leider aber nur solange, bis sich die ersten Fingerabdrücke breit machen oder nachgeputzt wird. Insgesamt ist das Design eher zurückhaltend.

Auch nach dem Aufklappen blitzt und blinkt es; lediglich die Chiclet-Tastatur besteht aus Tasten mit matter Oberfläche. Ein separater Nummernblock hat bei einem Subnotebook keinen Platz, die im Vergleich zu einem 10-Zöller zusätzlichen Zentimeter kommen aber der Tastengröße zugute. Tippen kann man auf dem Eee PC 1201PN sehr gut. Das Touchpad versteht auch Mehrfingergesten und ist anhand der Noppenstruktur und der darunterliegenden, silberfarbenen Klicktaste zu erkennen – eine Vertiefung oder optische Kennzeichnung gibt es ansonsten nicht. Die Steuerung klappt zwar einwandfrei, wir konnten uns mit dem Touchpad aber dennoch nicht anfreunden: Die Finger stoßen durch die Noppen auf einen zu hohen Widerstand und durch die glatte Oberfläche fühlt es sich nach einiger Zeit unangenehm an.

Asus Eee PC 1201PN mit Nvidia Ion in rot und silber
Wer seinen Eee PC 1201PN nicht ständig putzen möchte, wäre mit einer der matten Farbvarianten sicher besser bedient. Bilder: Asus

Der Lieferumfang besteht nur aus Notebook, Akku, Netzteil und Handbuch; eine Recovery-DVD für das Betriebssystem oder ein Treiber-Backup hat sich Asus – wie viele andere – gespart. Es folgt das typische "Netbook-Problem": Leider ist kein Laufwerk integriert, sodass sich nicht ohne Weiteres eine Sicherungskopie anlegen lässt.

Anschlüsse und Kommunikation

Der Rundgang ums Gehäuse lässt an den Seiten drei USB-Ports, HDMI, einen analogen D-Sub-Ausgang (VGA) für ältere Monitore, Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer sowie ein Kensington-Schloss und einen Speicherkartenleser erkennen. Für Netzwerkverbindungen liefert der Eee PC 1201PN einen LAN-Anschluss, WLAN nach den Funkstandards 802.11 b/g/n und Bluetooth.

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 1. Netbook dass für mich interessant wäre :) (8 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von thomaspen am 24.08.2010 um 17:30 Uhr
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