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Freitag, 13.08.2010 13:31

Aspire 1825PTZ im Schlagabtausch mit dem iPad

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

12 Stationen: Das iPad gegen das Aspire 1825PTZ.
Bildmontage: onlinekosten.de

Den großen, schweren PC für den Arbeitsplatz, das Notebook als Zweit-PC zum Mitnehmen und für den schnellen Internet- und Medienkonsum auf der Couch das Tablet mit Touchscreen – hier konstruiert und erkämpft sich aktuell das iPad von Apple (Test) seinen Platz am Markt. Den Zeitpunkt hat Apple gut gewählt: Die Nutzer sind durch genügend Smartphones einerseits bereits an Touchscreens gewöhnt und haben andererseits bislang nur wenige Alternativen zum iPad, wie zum Beispiel die Convertibles. Ein interessantes Gerät aus dieser Sparte ist das Acer Aspire 1825PTZ; ein 11,6-Zoll-Subnotebook zum iPad-ähnlichen Preis. Nachdem wir schon mit der Apple Tafel auf dem Sofa gesessen haben, musste nun das flexible Subnotebook mit ins Wohnzimmer und sich einem Vergleich über zwölf Runden stellen. Das Ergebnis gibt es nach 12 Disziplinen, bei denen jeweils 0 bis 3 Punkte abgesahnt werden konnten. 3 von 3 stehen für eine vollständig zufriedenstellende Leistung, 2 von 3 für eine überwiegend gute Performance, 1 Punkt von 3 bescheinigt immerhin Ansätze, 0 Punkte nur noch das Versagen.

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Runde 1: Optik, Verarbeitung und Maße

Fangen wir bei der Optik und den Maßen an. Apples iPad hat mit rund 243x190x13 Millimetern (mm) in etwa die Ausmaße eines 3er-Packs DIN A5-Hefte. Auch wenn das Acer Aspire 1825PTZ mit 285x209x29 bis 35 mm ebenfalls schlank ist, mag sich der ultraflache Schiefertafel-Look des iPad auch nach dem Umklappen zum Tablet nicht einstellen. Die Verarbeitung ist zwar gut, beim iPad aber besser. Durch das Drehgelenk fehlt es dem Aspire 1825PTZ ein bisschen an Stabilität und ob sich dies durch das ewige Rotieren nicht weiter verschlimmert, muss der Langzeitbetrieb zeigen. Unpraktisch ist zudem der Schwerpunkt. Klappt man das Display im Notebook-Betrieb zu weit nach hinten, droht das Gerät umzukippen. Mit seiner Materialkombination - Aluminium und Glas – gewinnt Apple ebenfalls.
(Punkte: Acer: 2 / Apple: 3)

Runde 2: Mobilität und Ausdauer

Zum Thema Maße gehört auch das Gewicht, das wiederum die Mobilität ins Spiel bringt. Je nach Ausstattung, ob mit oder ohne UMTS-Modul, wiegt das iPad nur 680 oder 730 Gramm, das Acer Aspire ist mit 1,72 Kilogramm mehr als doppelt so schwer und führt im Tablet-Modus deutlich früher zu langen Armen. Bei der Akkulaufzeit gewinnt das iPad ebenfalls. Auch wenn wir sie nicht mit dem Tool "Battery Eater" bemessen konnten, das bei den Notebook-Testberichten zum Einsatz kommt, hielt das iPad noch etwas länger durch als der Convertible-PC von Acer. Das iPad bringt es im Betrieb auf rund 10 Stunden, beim Aspire Subnotebook haben wir 9,5 Stunden als maximalen Wert gemessen. Da sich dieser aber auf reines Lesen am Bildschirm bezieht, liegt ein praxisnaher Wert bei fordernder Nutzung und hellerem Display darunter - bei etwa 5 Stunden.
(Punkte: Acer: 2 / Apple: 3)

Acer Aspire 1825PTZ
Acer Aspire 1825PTZ: Mit Bewegungssensor, Sondertaste für den Tablet-Betrieb und speziellem Touch-Programm für Medien und Internetzugriff kommt Tablet-Feeling auf. Bild und Screenshot: onlinekosten.de

Runde 3: Display

Nun zum Display: Der Multitouch-Bildschirm des iPad erstreckt sich auf 9,7 Zoll mit 1.024x768 Bildpunkten. Für die Wiedergabe von High Definition Videos reichen die Pixel nicht aus, bildqualitativ haut das vom iMac (Test) bekannte IPS-Panel aber vom Hocker. IPS gibt es beim Acer Aspire 1825PTZ nicht, dafür aber mehr Pixel und mehr Zoll: 1.366x768 durch LEDs beleuchtete Bildpunkte reihen sich auf 11,6 Zoll nebeneinander. Für HD-Unterstützung ist also gesorgt, die Farbwiedergabe und die Helligkeit sind ebenfalls gut. Insgesamt siegt beim Display aber knapp das iPad, der knackigen IPS-Optik sei Dank.

Die fehlende Entspiegelung kann dem iPad auch nicht mehr den Pluspunkt aus der Tabelle radieren, denn auch Acer hat sich für eine Hochglanz-Oberfläche entschieden. Die Vor- und Nachteile dürften bekannt sein. Im Freien und bei sonnigem Wetter wird der Einsatz zur Tortur für die Augen und mit jeder Berührung des Bildschirms kommt ein neuer Fingerabdruck hinzu. Das iPad sah nach ein paar Tagen Nutzung zwar noch verschmierter aus als das Convertible, das mag aber auch am subjektiven Empfinden oder der Tatsache liegen, dass man bei Acer auf die Tasten ausweichen kann. Putzen muss der Nutzer bei beiden Geräten. Bei Acer auch außen, dort glänzt und spiegelt es zusätzlich.
(Punkte: Acer: 2 / Apple: 3)

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    Zuletzt kommentiert von Saskia am 16.08.2010 um 09:49 Uhr
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