Knapp drei Wochen liegt das letzte Update der E-Mail Software Thunderbird zurück. Die Entwickler hatten mit der Version Thunderbird 3.1.1 Sicherheitslücken gestopft. Teilweise schuf die Aktualisierung des Programms aber neue Probleme. Mit dem aktuellen 3.1.2-Edition fixt Mozilla nun erneut sieben Bugs und verschafft der Mail-Software damit zugleich mehr Stabilität.
Thunderbird 3.1.2 behebt Programmfehler
Das Problem leerer Standard-Ordner bei Verwendung von Thunderbird mit dem Betriebssystem Mac OS X ist nun behoben. Auf Windows-Rechnern gab es bei Nutzung von IMAP keine Benachrichtigung mehr über neu eingetroffene E-Mails. Auch die Authentifizierung mit einem "normalen Passwort" ließ sich nicht mehr als Standard setzen. Gefixt sind nun auch die Sound-Probleme bei Verwendung von Thunderbird 3.1 mit Linux. Zudem haben die Entwickler die Indexing-Probleme behoben, die bei der E-Mailsoftware unter allen Betriebssystemen auftraten.
Der Ende Juni erfolgte Versionssprung auf Thunderbird 3.1 hatte etliche Neuerungen gebracht. Anwender profitieren etwa von einer schnelleren Suche, von Quickfiltern und einem Einrichtungsassistenten.
Der Download von Thunderbird 3.1.2 steht unter anderem in deutscher Sprache für die Betriebssysteme Windows (8,9 Megabyte (MB)), Linux (10,8 MB) und Mac OS X (20,5 MB) bereit. Alternativ lässt sich die E-Mail-Software auch über die im Programm integrierte Update-Funktion aktualisieren. Die Nutzer erhalten innerhalb der nächsten 24 bis 48 Stunden automatisch einen Hinweis auf das bereitstehende Update. Wie üblich empfiehlt Mozilla allen Anwendern älterer Thunderbird-Versionen einen Wechsel auf die aktuelle Version.
Jörg Schamberg