Der Smartphone-Produzent HTC setzt künftig bei einigen Modellen auf Super-LC-Displays (SLCD) von Sony statt der ursprünglich favorisierten AMOLED-Technologie Samsungs. Grund: Deren fristgerechte Lieferung in ausreichender Stückzahl kann derzeit nicht garantiert werden und zwingt den taiwanesischen Hersteller zum Schwenk auf die Hardware-Alternative.
HTC Desire und Nexus One
Ab Spätsommer sollen unter anderem das HTC Desire sowie das Nexus One mit SLCDs ausgestattet werden. "HTC erlebt bei vielen Smartphone-Modellen eine enorm hohe Nachfrage, vor allem die Geräte mit einer Bildschirmdiagonale von 9,4 Zentimetern (3,7 Zoll) sind extrem gefragt. Die neue SLCD-Technologie ermöglicht es uns, unsere Produktionskapazitäten schnell hochzufahren, um der Nachfrage gerecht werden zu können", begründete HTC-Chef Peter Chou den Schritt.
Laut HTC liefert die SLCD-Technik eine vergleichbare Anzeigequalität bei geringerem Energieverbrauch und einem fünffach besseren Energiemanagement. Zudem verfügten die Sony-Displays über einen deutlich weiteren Betrachtungswinkel, eine ausgewogene Farbwiedergabe sowie gute Kontrastwerte. Ob sich die geänderte Ausstattung merklich auf die Akkulaufzeit der Geräte auswirken wird, teilten die Taiwanesen nicht mit.
Christian Wolf