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Mittwoch, 28.07.2010 08:01

Speedport W 504V im Test - Ein neuer "Volksrouter"

aus den Bereichen Breitband, Computer
Von Hayo Lücke

Wer über einen DSL-Anschluss mit mehreren Rechnern online gehen möchte, braucht einen Router samt integriertem Modem. In der Regel wird ein solches Gerät durch die bekannten Provider bei Vertragsabschluss kostenlos oder gegen einen geringen Aufpreis zur Verfügung gestellt. Bei der Telekom wird zum Beispiel der Speedport W 504V angeboten. Dabei handelt es sich um einen typischen ADSL-Router mit integrierter WLAN-Antenne und DECT-Basisstation. VDSL wird hingegen nicht unterstützt. Daten können demnach mit maximal 16 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) aus dem Internet geladen werden. Wir haben das Gerät einem umfangreichen Test unterzogen.

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Frisch ausgepackt: ganz schön sperrig

Wer den Speedport W 504V das erste Mal in den Händen hält, wird sich über die doch recht üppig ausfallenden Maße wundern. Zwar ist er mit 18 Zentimetern Länge und 14 Zentimetern Höhe mit anderen Routern durchaus vergleichbar. Was jedoch die Tiefe betrifft, fällt das Telekom-Endgerät etwas aus dem Rahmen. Standardmäßig ist auf der Rückseite ein bulliger Rahmen verankert, wodurch das gesamte Modell alles andere als kompakt wirkt. Sorgen sind aber nicht angebracht. Das auch als Wandhalterung gedachte Extra ist auf Wunsch schnell und unkompliziert abzunehmen. Mit Halterung bringt es der neu Speedport auf eine Tiefe von knapp 7 Zentimetern, ohne sind es immerhin noch 3,5 Zentimeter. Stehen kann der Router übrigens auch ohne die Wand-Halterung - dann fehlt es aber an Standfestigkeit. Ein leichtes Antippen reicht in diesem Fall aus, um den 354 Gramm schweren Speedport-Router umkippen zu lassen. Mit Wandhalterung bringt das Gerät 394 Gramm auf die Waage.

Wer sich einen Router mit möglichst vielen Anschlüssen wünscht, wird von dem neuesten Sprössling aus der Speedport-Reihe nicht enttäuscht. Ein USB-Anschluss an der linken Seite erlaubt zum Beispiel den Anschluss eines Druckers, einer externen Festplatte oder eines USB-Hubs. Auf der Rückseite finden sich zwei klassische RJ45-Anschlüsse, um einerseits das DSL-Signal in Empfang zu nehmen und ein ISDN- oder Analog-Telefon anschließen zu können. Für die Verbindung zu weiteren analogen Endgeräten - zum Beispiel eines Faxes oder eines Anrufbeantworters - sind zwei TAE-U-Buchsen vorgesehen. Darüber hinaus können PCs und Notebooks über vier klassische LAN-Anschlüsse mit dem Router verknüpft werden.

Speedport W 504V
Farbige Anschlüsse auf der Rückseite erleichtern die Verkabelung. Die Wandhalterung ist abnehmbar. Bilder: onlinekosten.de

Das Besondere: alle Anschlüsse sind mit speziellen Farben versehen worden. Ebenso die jeweils 1,8 Meter langen Kabel, die im Lieferumfang inklusive sind. Das macht auch für Laien klar, welches Kabel in welche Buchse gesteckt werden muss. Zusätzlich wurden den Kabeln kleine Etiketten spendiert, auf denen zusätzlich in kurzen Worten erklärt wird, um was für ein Kabel es sich genau handelt. Hat sich der Router erstmals mit dem DSL-Netz synchronisiert, wird automatisch (sofern verfügbar) die installierte Firmware aktualisiert. Das stellt sicher, dass jeder Telekom-Kunde den Router mit den neuesten Features nutzen kann.

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 Wenn man.. (12 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Marc-Andre am 01.08.2010 um 02:39 Uhr
 Upgrade von 503V? (2 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von yogi9999 am 28.07.2010 um 10:57 Uhr
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