Montag, 26.07.2010 09:38

Internet aus der Steckdose: Speedport-Duo im Test

aus dem Bereich Breitband
Von Hayo Lücke

Einen DSL-Anschluss in einem Einfamilienhaus zu nutzen, ist heutzutage für viele Familien so etwas wie alltägliches Standardprogramm. Provider auswählen, Bestellung aufgeben, Schalttermin abwarten, Router anschließen, lossurfen - am liebsten per WLAN-Verbindung. So in etwa sieht das Wunschszenario von vielen Kunden aus, die keine Lust haben, LAN-Kabel durch das ganze Gebäude zu ziehen. Doch was ist zu tun, wenn dicke Wände oder Stahlbetondecken den WLAN-Empfang stören? Eine Lösung können so genannte Powerline-Adapter sein. Sie nutzen die Stromleitungen des Hauses, um die Daten aus dem Internet zum PC und wieder zurück zu transportieren. Doch klappt alles so, wie es vielerorts versprochen wird? Unsere Redaktion hat genau das über das Speedport Powerline 100 Duo von der Telekom getestet.

Anzeige

Daten rauschen durch das Stromnetz

Die Idee hinter Powerline-Produkten ist schnell erklärt: jede Steckdose im Haus soll sich, ohne große Änderungen an der vorhandenen Infrastruktur vornehmen zu müssen, zu einem Netzwerkanschluss verwandeln. In einer Unternehmensmitteilung der Telekom heißt es in diesem Zusammenhang wörtlich: Mit den Geräten können Nutzer zum Beispiel sehr komfortabel ihren Media Receiver in der ersten Etage und den PC im Dachgeschoss mit dem Internet-Router und dem Festnetzanschluss im Keller verbinden.

Das klingt vielversprechend. Doch, ist es auch wirklich so einfach? Die kurze Antwort lautet: ja. Denn bei dem Speedport Powerline 100 Duo handelt es sich um ein Produkt, das im Plug & Play-Verfahren arbeitet. Es ist also nicht notwendig, spezielle Software zu installieren. Doch wie gelangen die Daten konkret zum Beispiel vom Keller über die Stromleitung eines Hauses ins Dachgeschoss? Denkbar einfach.

Speedport Powerline 100 Duo
Das Speedport Powerline-Paket kommt für 100 Euro im Duo. Bild: onlinekosten.de

Einfache Synchronisation

Die Telekom liefert neben zwei schneeweißen Powerline-Adaptern auch zwei Netzwerkkabel (Länge: 3 Meter), damit ein passendes Mini-Netzwerk aufgebaut werden kann. Einer der Adapter wird in eine Steckdose im Keller geschoben und über einen LAN-Anschluss am unteren Ende mit dem Router verbunden. Gleiches geschieht zwei Etagen höher, wo eine Verkabelung mit PC oder Notebook eingerichtet wird. Im Anschluss synchronisieren sich beide Adapter automatisch mit dem angeschlossenen Router. Eine kleine Kontroll-Diode signalisiert den erfolgreich abgeschlossenen Synchronisationsvorgang. Das war's, einfacher geht es nicht.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Purer Mist, wie man die Geräte bewirbt !!! (23 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von dr-ebert am 03.08.2010 um 10:12 Uhr
 Suche

Neue Handy-Modelle
Moderne Smartphones werden immer beliebter. Viele Hersteller versuchen dabei dem Erfolg des Apple iPhone nachzueifern. Ein Touchscreen Handy ist heute bereits nichts außergewöhnliches mehr.
Im Gegenzug sinken die Preise für klassische Geräte wie ein Klapphandy oder schlichte Slider-Modelle. Neue Handys stellen wir regelmäßig vor.
Prepaid Handy
Mit einem Prepaid-Tarif lässt sich bei voller Kostenkontrolle telefonieren. Allerdings benötigt man dann auch ein Handy ohne Vertrag.
Wer einen Discounter-Tarif bei Anbietern wie Fonic oder Simyo wählt, muss sich noch nach einem Prepaid Handy umsehen.
Verschiedene Modelle gibt es in unserer Handy Übersicht.
Webhosting
Sie kennen sich im Webhosting bisher überhaupt nicht aus? Sie können mit Whois und DNS Server nichts anfangen?
Sie wissen nicht, was eine Firewall oder ein Cluster bewirkt? Und Sie haben auch noch nie von Small Business Server oder Switch gehört?
Dann einfach unsere Hintergrundseiten zum Thema nutzen. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Begriffe - kurz und verständlich.
© 1999-2012 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs