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Sonntag, 18.07.2010 11:01

Samsung Galaxy S im Test - Spaß mit Android 2.1

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke

Mehrere neue Endgeräte auf den Markt zu bringen, die richtig viel können? Für Samsung ist das offenbar kein Problem. Die Südkoreaner sind nicht nur mit dem Smartphone Wave (Test) erfolgreich, sondern haben fast zeitgleich - aber mit weit weniger Marketing-Tamtam - das Modell Galaxy S (GT-I9000) auf den Markt gebracht. Markantester Unterschied im Vergleich zum Wave: das Galaxy S hat ein größeres Display. Darüber hinaus kommt nicht das Betriebssystem Bada, sondern die Google-Entwicklung Android zum Einsatz - in Version 2.1. Wir haben das Galaxy S genauer unter die Lupe genommen.

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Inhalt:

  1. Erster Blick auf das Samsung Galaxy S
  2. Touchscreen und Menü unter der Lupe
  3. Was kann die integrierte Kamera
  4. Fazit zum Samsung Galaxy S und Info-Tabelle

118 Gramm schwer - und trotzdem leicht

Wer das 122x64x10 Millimeter große Handy das erste Mal in den Händen hält, wird sich möglicherweise wundern. Anders als bei vielen anderen aktuellen Smartphones hat Samsung auf hochwertige Materialien verzichtet. Rundherum kommt nichts außer Plastik zum Einsatz. Das wirkt nicht gerade modern, erfüllt aber dennoch seinen Zweck. Und: das Galaxy S ist durch die Verwendung von so viel Kunststoff gemessen an seiner Größe fast ein Federgewicht. Die von uns gemessenen 118 Gramm inklusive eingelegtem Akku fühlen sich deutlich leichter an. In der Hosentasche getragen wirkt das Telefon alles andere als sperrig.

Auch wenn das Telefon mit seinen abgerundeten Kanten einen solide verarbeiteten Eindruck hinterlässt, beschleicht den Nutzer das etwas mulmige Gefühl, etwas abbrechen zu können. Vor allem dann, wenn die Akkuabdeckung auf der Rückseite vom eigentlichen Smartphone-Körper gelöst wird. Um die SIM-Karte einlegen oder tauschen zu können, darf der Akku nicht in das Gerät eingelegt sein. Anders sieht es bei der microSD-Karte aus: sie lässt sich auch bei eingelegtem Akku ein- und ausschieben. Dann ist es möglich, den ohnehin schon üppigen Speicher von 8 Gigabyte um bis zu 32 weitere Gigabyte zu erweitern. Daran könnte sich Apple bei seinen künftigen iPhone-Entwicklungen durchaus ein Beispiel nehmen.

Samsung Galaxy S
Der SIM-Karten-Wechsel funktioniert nur bei nicht eingelegtem Akku. Fotos: onlinekosten.de

1-Gigahertz-Prozessor als Herzstück

Angetrieben wird das Galaxy S durch einen Prozessor, der mit einer Taktrate von 1 Gigahertz arbeitet. Damit gehört das Galaxy S zu den schnellsten Smartphones, die aktuell erhältlich sind. Und das macht sich schnell bemerkbar. Es ist ohne lange Wartezeiten möglich, von App zu App zu wechseln. Die Navigation durch das Menü und über die einzeln, individuell einstellbaren Startbildschirme geht zügig und ohne Ruckler und Hakler von der Hand.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 YAiC (Yet another iPhone Clone) (1 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Ehemalige Benutzer am 18.07.2010 um 19:31 Uhr
 Aha... das ist also ein "Test" (28 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von misterdj am 18.07.2010 um 15:24 Uhr
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