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Samstag, 24.07.2010 09:01

Alienware M11x mit SSD & Nvidia Optimus im Test

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup
Test: Alienware M11x mit SSD und Nvidia Optimus

Schon die Verpackung des Alienware M11x ist eine Augenweide – aber ein nur 32x36 Zentimeter (cm) großer Karton für ein Gaming-Notebook? Kein Problem, wenn die tragbare Spielemaschine auf die Größe eines Subnotebooks geschrumpft ist. Mit seinem 11,6-Zoll-Display ist das M11x der kleinste Gamer der zu Dell gehörenden Hardware-Schmiede Alienware, protzt aber seit dem kürzlich erfolgten Konfigurations-Update trotzdem mit Core i5- und i7-Prozessoren mit Turbo Boost und der Nvidia Optimus Wechselgrafik. Aber: Macht Spielen auf einem Gerät, das nur minimal größer als ein Netbook ist, überhaupt richtig Spaß? Wir haben es ausprobiert.

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Alienware M11x im Test

  1. Außen: Design, Maße und Anschlüsse
  2. Innen: Konfigurationsmöglichkeiten, Testgerät & Preise, Leistung
  3. Spiegel-Display, Tastatur, Akku, Stromverbrauch und Fazit

Oberfläche: Matt und samtig

Wie üblich zieht der Hersteller das Alien-Thema komplett durch: Von der äußeren Verpackung über das Notebook-Gehäuse und die Tastatur bis hin zum Karton mit dem Zubehör, der außerirdische Schriftzeichen trägt. Das rund 29x23 cm kleine und 2 Kilogramm leichte Alienware M11x sorgt definitiv für neugierige Blicke. Zugeklappt wirkt die Vorderseite wie die Front eines tiefergelegten, getunten Autos - mit knapp 3,3 cm auch etwas bullig für ein Subnotebook. Um die Maschine zu starten, zuckt der Finger in Richtung Alienkopf oberhalb der Tastatur. Dann springt auch die Beleuchtung an, die die vorderen, länglichen Lampen wie Frontleuchten aussehen lässt. Außen ist das kleine Notebook schwarz und komplett mattiert, alternativ gibt es das M11x auch noch in einem hellen Grau. Der Deckel ist wieder ausgeformt und mit einem Alien verziert, weist aber eine andere Form auf als das des Alienware m15x (Test). Die neue Gehäuseoberfläche fühlt sich in der schwarzen Variante Soft Touch – Stealth Black an wie eine weiche Gummioberfläche, was wesentlich angenehmer ist als das glatte Glanzgehäuse des m15x.

Alienware m11x ovp
Durchgestylt vom Karton bis zum Produkt. Bilder: onlinekosten.de

Die Handballenauflage zeigt eine andere Beschaffenheit als die Außenhaut des Aliens und verfügt über eine leicht körnige Struktur, die sich auf die Klicktasten unter dem Touchpad ausdehnt. Das ist bei der Nutzung zwar ganz angenehm, optisch aber nicht gerade ein Knaller. Der Mausersatz ist durch eine Perforation angeraut, die Tastatur ist wiederum glatt, aber ebenso matt. Zusätzlich zum Start-Button, dem Alienware-Schriftzug unter dem nahtlos abgedecktem, glänzendem Display und den bereits erwähnten Frontleuchten ist auch die gesamte Tastatur von unten und die Tasten per Rahmen beleuchtet. Ab Werk scheint alles in blau, mit der AlienFX-Software kann sich der Nutzer aber bezüglich Farbe, Farbwechsel und Takt nach Belieben auslassen und alles nach seinen Wünschen anpassen. Da die Lightshow auch am Akku zerrt, lässt sie sich über eine eigene Taste ein- und ausschalten. Der Akku befindet sich übrigens unter einer Abdeckung, die mit Schrauben gesichert ist. Ohne Schraubenzieher gestaltet sich ein Wechsel des Energiespenders als schwierig.

Anschlüsse

Die Tour rund um das Gehäuse beginnt an der linken Seite mit einer Vorrichtung für ein Kensington-Schloss, rechts daneben finden sich eine DisplayPort-Schnittstelle und HDMI, gefolgt von einem USB-Port, dem Netzwerkanschluss, einem Kartenleser für vier Speicherkarten-Formate und FireWire. Nach der blanken Front geht es auf die rechte Seite hinüber, die zwei Audioausgänge, einen Mikrofonanschluss und zwei weitere USB-Schnittstellen liefert. Die Rückseite ermöglicht nur die Verbindung mit dem flachen Netzteil und dient ansonsten zum Abtransport der warmen Luft aus dem Gehäuse. Oberhalb des Displays findet sich eine Webcam, die sich zusammen mit der Gesichtserkennungs-Software auch zum Login nutzen lässt. Die Lautsprecher ziert keine prominente Kennzeichnung. Ihr Klang ist ganz gut, aber nicht herausragend.

Alienware m11x Lieferumfang
Das Notebook hat Alienware sorgfältig in einem Beutel aus Fake-Waschleder untergebracht, das Betriebssystem auf DVD und ein Handbuch sind auch dabei. Bild: onlinekosten.de
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