AMD war mit seinen DirectX-11-Chips zwar schneller am Markt als Nvidia, mittlerweile sind aber auch die Nvidia GeForce Grafikkarten mit Unterstützung der aktuellen Schnittstelle schon seit einigen Monaten erhältlich. Die Preise schwanken zwischen 270 und 500 Euro, günstiger soll es nun mit der neuen GeForce GTX 460 aus der 400er-Serie werden.
Mit 768 oder 1.024 MB Speicher
Der neue Grafikprozessor soll laut Nvidia die 2,6-fache Spieleleistung einer GeForce 8800 GT erreichen und auch 3D Vision im 1080p-Verfahren wiedergeben können. Auf Basis der Fermi-Architektur werden zwei Ausführungen mit je 336 CUDA Kernen erhältlich sein, wobei ein neuer Grafikchip (GF104) zum Einsatz kommt. Die schwächere Karte für 199 US-Dollar verfügt über 768 Megabyte (MB) Speicher, der über ein 192-bit Speicherinterface angeschlossen ist, das Exemplar für 229 Dollar bringt ein Gigabyte Speicher und ein 256-bit breites Interface mit. Grafik-, Prozessor- und Speichertakt sind bei beiden identisch: 675, 1.350 und 1.800 Megahertz.
Kleiner und günstiger
Die bisherigen 400er-Karten messen 111x267 Millimeter, die neue GTX 460 ist nur 210 Millimeter lang. Bild: Nvidia
Die Standardbestückung sieht zwei Dual-Link DVI-Anschlüsse und einen Mini-HDMI-Port vor, eine Multimonitor-Unterstützung ist gewährleistet. Die Grafikkarte misst 210x111 Millimeter und soll daher auch in engeren PC-Gehäuse noch ein Plätzchen finden – vorausgesetzt das Netzteil hat noch Kapazitäten frei: Bis zu 160 Watt genehmigt sich die GeForce GTX 460. Nvidia will zunächst die schwächere Version über die allseits bekannten Hardware-Partner vertreiben, das Leistungsmodell soll am 26. Juli folgen. Die Termine und Preise beziehen sich auf den US-Markt, erste Händler in Deutschland listen die 768-MB-Variante aber derzeit zu 1:1 umgerechneten Preisen und somit für rund 200 Euro.
Saskia Brintrup