Für eine bessere Optik von Videos in Standardauflösung sorgt wieder Resolution+, was wir bereits beim Satellite P500-12E ausprobieren konnten: diese Software holt tatsächlich mehr aus Standardvideos heraus. Ein komplett neues Feature ist die Schlaf- und Musikfunktion, die die Schlaf- und Ladefunktion ergänzt. Jene ermöglicht das Aufladen von MP3-Playern über den USB-Port am Notebook, auch dann, wenn es ausgeschaltet ist. Mit dem A660 kommt nun ein Zugriff auf die Lautsprecher hinzu. Wer ein Abspielgerät an den Line-In-Eingang anschließt, kann den Sound über die Lautsprecher des A660-151 ausgeben, egal, ob der Laptop an oder aus ist. Die Stromzufuhr übernimmt entweder der Akku oder das Netzteil. Diese Funktion wird sicher kein Kaufargument sein, ist aber ein Nice-to-have. Ein passendes Kabel muss sich der Nutzer übrigens selbst besorgen.
Toshiba Satellite A660-151 im Test
- Vertrautes Design und viel Glanz
- Technische Daten, Prozessor- und Grafikleistung
- Besondere Features, Akkulaufzeit und Fazit
Hinzu kommt noch die Unterstützung von DLNA-zertifizierten Endgeräten, um per Browser-Plug-In YouTube-Inhalte drahtlos auf einen passenden Fernseher streamen zu können. An Schnittstellen erwähnt Toshiba drei USB-Ports, einen eSATA/USB-Anschluss, HDMI, einen Speicherkartenleser, WLAN 802.11b/g/n, LAN und Bluetooth.
Fazit: Altes Design mit neuer Füllung
Das Satellite A660-151 ist schon ein schickes Teil, wenn man einen Faible für schwarze Hochglanz-Optik hat. Bezüglich des Designs hat sich Toshiba aber zu stark an seinen übrigen Serien orientiert und einige Elemente 1:1 von den Verwandten abgeschaut. Die Leistung stimmt jedenfalls, ob rechenintensivere Anwendungen oder ein Computerspiel, das A660-151 kann mithalten. Wer die Leistung bis zum Anschlag ausreizt, darf sich nach einigen Minuten aber auf eine kleine Windmaschine gefasst machen. Dann springt der Lüfter an und ist sehr deutlich zu hören. Das gleiche war in unserem Test auch bei der DVD-Wiedergabe zu spüren, wozu aber auch die sehr sommerliche Umgebungstemperatur einen großen Teil beigetragen haben dürfte.
Die Akkulaufzeit fällt bezogen auf die Komponenten und das große Display passabel aus und bewegt sich auf dem Niveau des Toshiba Satellite U500-121, das aber kleiner ist und nur eine Onboardgrafik bietet. Kein massiver Kritikpunkt, aber dennoch für einige Nutzer sicherlich störend, ist Toshibas Faible für das Vorinstallieren bestimmter Anwendungen. Zu den Links zu eBay, Skype und einem Spiele-Anbieter auf dem Desktop, die sich auch noch einmal in der Toshiba Software breit machen, gesellt sich zum Beispiel noch die Bing Toolbar, sobald der Browser zum ersten Mal gestartet wird. Immerhin lässt sich diese auf Wunsch sofort wieder deinstallieren.
Detaillierte Infos zu unserem Testverfahren gibt es in den Testkriterien.
Wer sich nicht an einem komplett glatten Gehäuse stört, könnte auch zum Satellite A500 greifen, das als A500-1GL mit nahezu identischer Bestückung für knapp 50 Euro weniger (sowohl auf die Straßenpreise als auch die UVP bezogen) zu haben ist. Dieses Modell bringt zwar einen SPDIF-Ausgang mit, lässt aber die Schlaf- und Musikfunktion, Resolution+ und den DLNA-Support vermissen. Ob man dies benötigt oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Die späteren A660-Modelle mit Intel Wireless Display könnten sich dann für Nutzer mit entsprechendem Fernseher lohnen.
Weitere Testberichte, Netbooks im Vergleich, einen Ratgeber zur Frage Notebook oder Netbook und weitere Tipps sowie Hinweise zum Notebook-Kauf liefert unser Hintergrundbereich.
| Name: |
Satellite A660-151 |
| Hersteller: |
Toshiba |
| Internet: |
de.computers.toshiba-europe.com |
| Preis: |
UVP: 849 Euro |
| Technische Daten
|
| Chipsatz/Prozessor: |
Intel HM 55 und Intel Core i3-330M mit 2,13 GHz |
| Grafikkarte: |
Nvidia GeForce GT 330M mit CUDA und 1 GB VRAM |
| Bildschirm: |
16 Zoll (1.366x768 Pixel), LED-Hintergrundbeleuchtung, glänzend |
| Batterie: |
Lithium-Ionen-Akku: Laufzeit: 87 Minuten unter Vollast / 175 Minuten Lesetest (WLAN und Bluetooth aus) / 155 Minuten DVD-Betrieb (Lautstärke + Display 50%) |
| Speicher: |
4 GB DDR3 mit 1.066 Mhz (2x2), max. 8 GB |
| Festplatte: |
320 GB mit 5.400 U/Min |
| Laufwerk: |
DVD Super Multi Laufwerk (Double Layer) |
| Soundkarte: |
Onboard: Realtek High Definition Audio |
| Kommunikation: |
LAN, WLAN 802.11 b/g/n |
| Betriebssystem: |
Windows 7 Home Premium 64-bit |
| Abmessungen: |
BxTxH: 380,5 x 254,0 x 28,0 - 35,6 Millimeter; ab 2,62 Kilogramm |
| Anschlüsse: |
HDMI, D-Sub (VGA), 3x USB, 1x USB/eSATA, Kartenleser (SD/SDHC, MMC, MS/MS Pro, xD), Mikrofon, Kopfhörer, ExpressCard 34 mm |
| Sonstiges: |
1,3-Megapixel-Webcam |
| Benchmarks/Zahlen: |
Windows Leistungsindex:
CPU: 6,2 / RAM: 5,9 / 2D: 6,4 / 3D: 6,4 / HDD: 5,9
7-Zip: 164 JPG-Fotos (400 MB) ins .zip-Format: 19 Sek.
CPU-Benchmark von PC Wizard: 105.552
CPU-Benchmark Cinebench: 6.628
Grafikkarte:
Grafik-Benchmark FurMark: 1.528
Frames pro Sekunde (fps) im Durchschnitt:
DirectX-10-Benchmark Devil May Cry: bei 1.366x768 Pixeln, Details low: 91 fps; Details hoch, Vsync ein und 4x MSAA: 40 fps
OpenGL-Benchmark Cinebench: 2.827
HDD-Benchmark von PC Wizard: Sequentielles Schreiben/Lesen: 80/86 MB/s; gepuffertes Schreiben/Lesen: 153/159 MB/s; zufälliges Lesen: 39 MB/s
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| Stromverbrauch: |
Ausgeschaltet am Netz: ca. 0,6 Watt
Eingeschaltet im Energiesparmodus: ca. 14,5 Watt
Videowiedergabe im Energiesparmodus: ca. 28 Watt
Benchmark-Test unter Höchstleistung (Displayhelligkeit 100%, WLAN ein): ca. 46 Watt
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| Garantie: |
zwei Jahre Bring-In |
| Pro & Contra
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Textur für weniger Fingerabdrücke
starke Hardware
16:9-Format
Multitouch-Pad und Nummernblock
Schlaf- und Musikfunktion
gute Lautsprecher
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kein SPDIF
glatte Tastatur
Display spiegelt
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| Bewertung: |
| Geschwindigkeit (20%): |
gut |
| Ausstattung (20%): |
gut |
| Display (20%): |
gut |
| Ergonomie (15%): |
gut |
| Akkulaufzeit (15%): |
befriedigend |
| Verarbeitung (10%): |
gut |
| Gesamt: |
gut (2,2) |
| Preis-Leistung: |
gut |
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