Mittwoch, 30.06.2010 14:35

Samsung Wave im Test - Bada Telefon schlägt ein

aus dem Bereich Mobilfunk

Eine nette Spielerei ist zudem die auf "Social Hub" getaufte Möglichkeit, alle Kontakte an einer zentralen Stelle zu vereinen. Heißt im Klartext: in nur einer Mailbox werden per Push-Technologie SMS, E-Mails, Nachrichten von Twitter- oder Facebook-Freunden sowie von Instant-Messenger-Kontakten gesammelt. Verknüpft ist der Social Hub zudem mit dem Adressbuch. Dort ist bei jedem Kontakt sichtbar, wie auf welchen Plattformen zu welcher Zeit miteinander kommuniziert wurde.

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Inhalt:

  1. Ein Blick auf Bada und die Apps
  2. Touchscreen unter der Lupe
  3. Was kann die integrierte Kamera
  4. Fazit zum Samsung Wave und Info-Tabelle

HSDPA mit bis zu 3,6 Mbit/s

Nutzbar ist das Samsung Wave praktisch überall dort, wo ein GSM-Netz aufgebaut wurde; der integrierten Quadband-Antenne sei dank. Darüber hinaus funkt das Smartphone in UMTS-Netzen und erlaubt mobiles Internet auf Basis von HSDPA mit bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde im Downstream. Alternativ ist ein Webzugriff auch über die integrierte WLAN-Schnittstelle möglich - neuester N-Standard inklusive. Das Einbuchen in Drahtlosnetzwerke geht leicht von der Hand. Auch ein GPS-Empfänger, eine Bluetooth-Schnittstelle sowie MP3-Player und RDS-Radio sind mit an Bord.

Samsung Wave Menü
Individuell einstellbarer Startscreen (links), Menü und Social Hub des Samsung Wave. Bilder: onlinekosten.de

Punkten kann Samsungs Bada-Telefon auch in Sachen Speicher. Satte zwei Gigabyte Flash-Speicher stehen serienmäßig zur Verfügung. Eine Erweiterung über eine microSD-Karte auf bis zu 32 Gigabyte ist möglich. Durchaus ordentlich präsentiert sich darüber hinaus der Akku. Bei normaler Nutzung verlangt das Handy erst nach knapp einer Woche nach neuer Energie. Hardcore-User, die ihr Handy regelmäßig nutzen, um E-Mails oder Social Media Nachrichten abzurufen, müssen aber schon nach 12 bis 15 Stunden nach einer neuen Stromquelle suchen.

Fazit: Ein Handy, das überzeugen kann

Samsung Wave

Ohne Frage ist das Samsung Wave eines der nutzerfreundlichsten Smartphones, das aktuell auf dem Markt erhältlich ist. Schneller Prozessor, flink reagierender Touchscreen, ein kontrastreiches Display und viele technische Extras machen das Wave zu einer interessanten Alternative zum iPhone von Apple. Allerdings nur dann, wenn man auf die Vorzüge der iPhone-Apps verzichten kann. Denn das, was der Samsung App Store momentan bietet, wird keinen deutschen Nutzer zufrieden stellen. Mehr überzeugen kann das Menü, das sehr aufgeräumt und klar strukturiert wirkt. Auf Wunsch werden die einzelnen Menüpunkte nach der Häufigkeit der meisten Nutzung angeordnet.

Samsung Wave
Das erste Bada-Handy von Samsung: Samsung Wave. Bilder: Samsung Mobile

Und trotzdem überwiegen die Pluspunkte. Die Nutzung des Samsung Wave macht einfach Spaß. Auch, weil es zwar im Vergleich zum (alten) iPhone recht schmal wirkt, aber trotzdem mit einem Gewicht von 116 Gramm gut in der Hand liegt. Vorteilhaft ist auch, dass das Display einiges wegstecken kann. Tiefe Kratzer werden auch dann nicht sichtbar, wenn die Display-Oberfläche mit einem Messer bearbeitet wird. Und auch die Rückseite des Handys präsentiert sich aufgrund ihrer metallischen Struktur sehr robust. Da wundert es nicht, dass das Handy in verschiedenen Test-Rankings einen der vorderen Plätze belegt - und das zu einem verhältnismäßig günstigen Preis von aktuell etwa 300 Euro.

Name: Wave S8500
Hersteller: Samsung
Internet: http://www.samsungmobile.de
Preis: ca. 300 Euro
Technische Daten:
Antenne: GSM Quadband, EDGE, UMTS, HSDPA
Abmessungen: 118x56x11 Millimeter
Gewicht: 116 Gramm
Display: 3,3 Zoll, 800x480 Pixel, 16 Millionen Farben
Speicher: 2 GB intern
über microSD auf 32 GB erweiterbar
Schnittstellen: USB, Bluetooth 3.0, WLAN b/g/n
Digitalkamera: 5 Megapixel mit Autofokus, Fotolicht & HD-Videos
Lieferumfang: Akku, Ladegerät, Stereo-Headset, Datenkabel
Extras: MP3-Player, Bluetooth, WLAN, aGPS, HD-Kamera
Akkulaufzeit im Test: ca. 7 Stunden Sprechzeit
ca. 21 Tage Bereitschaftszeit
Pro & Contra:
kontraststarkes Super AMOLED-Display
Display nicht anfällig für Kratzer
günstiger Preis
WLAN-Schnittstelle
HSDPA mit bis zu 3,6 Mbit/s
1 Gigahertz Prozessor
übersichtliches Menü
App-Store (noch) sehr übersichtlich
Fotos in Originalgröße häufig nicht ganz scharf
Bewertung:
Bedienung (30%): sehr gut
Ausstattung (20%): sehr gut
Verarbeitung (20%): gut
Akkulaufzeit (20%): sehr gut
Telefonfunktion (10%): gut
Gesamtnote sehr gut (1,3)
Preis-Leistung: gut
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    Zuletzt kommentiert von DasFragezeichen am 04.07.2010 um 01:28 Uhr
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