Mittwoch, 30.06.2010 14:35

Samsung Wave im Test - Bada Telefon schlägt ein

aus dem Bereich Mobilfunk

Die Bedienung des Samsung Wave erfolgt fast ausschließlich über das integrierte Full-Touch-Display. Es misst in der Diagonalen 3,3 Zoll (8,4 Zentimeter), liefert eine Auflösung von 800x480 Bildpunkten und ist mit der neuen Super AMOLED-Technologie ausgestattet. Um die Nutzung von Touch-Displays weiter zu verbessern, wird bei Super AMOLED-Bildschirmen der Touch-Sensor direkt auf das AMOLED-Glas gelegt. Bisher war eine zusätzliche Glasschicht inklusive weiterem Luftpolster notwendig, damit der Touchscreen seinen Dienst verrichten konnte.

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Inhalt:

  1. Ein Blick auf Bada und die Apps
  2. Touchscreen unter der Lupe
  3. Was kann die integrierte Kamera
  4. Fazit zum Samsung Wave und Info-Tabelle

Display-Helligkeit in zehn Stufen regulierbar

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Reflexionen sind praktisch nicht zu erkennen, und die Farben wirken satt und kräftig. Kurzum: das Samsung Wave liefert ein Kontrastverhältnis, das Spaß macht. Allerdings: bei unmittelbarer Sonneneinstrahlung wird es auch auf dem Wave-Display schwierig, Inhalte abzulesen. In diesem Fall kann es allerdings helfen, die Helligkeit des Bildschirms manuell anzupassen. Eine entsprechende Regulierung ist in zehn Stufen möglich. Wer sein Handydisplay permanent mit der höchsten Helligkeit belechten lässt, muss aber auch mit einer verkürzten Akku-Laufzeit rechnen.

Doch in erster Linie stellt sich bei einem Handy mit Touchscreen natürlich vor allem eine Frage: ist die Bedienung über das Display ohne große Komplikationen möglich? Beim Samsung Wave ist die Antwort einfach und simpel: ja. Der Bildschirm reagiert schnell und ohne Verzögerungen, die Einrichtung individueller Startscreens über spezielle Widgets erleichtert den Zugriff auf häufig genutzte Telefon-Funktionen.

Samsung Wave Tastatur und Zifferntasten
Ein Blick auf die QWERTZ-Tastatur im Hochformat (rechts) und das virtuelle Zifferntastenfeld. Bilder: onlinekosten.de

Die Eingabe von Telefonnummern über das virtuelle Tastenfeld geht leicht von der Hand, weil den Zifferntasten eine ordentliche Größe spendiert wurde. Wurde eine Nummer eingegeben, besteht wahlweise die Möglichkeit, eine klassische Sprachverbindung aufzubauen oder innerhalb eines UMTS-Netzes einen Videoanruf zu tätigen. Eine zusätzliches Symbol unter der Raute-Taste macht es möglich.

Nachrichten im Querformat gehen zum Teil vorschnell auf die Reise

Und die SMS-Eingabe? Nicht nur hier hat sich Samsung stark am iPhone orientiert. Sichtbar wird das vor allem an der Tatsache, dass es wie bei Apples Smartphone eigene Tasten für das @-Zeichen und die Domain-Endung .com gibt. Grundsätzlich gilt: Das Tippen auch längerer SMS oder E-Mails geht sowohl im Hoch- als auch im Querformat erfreulich leicht von der Hand.


Die QWERTZ-Tastatur des Samsung Wave im Querformat. Bild: onlinekosten.de

Vorsicht ist allerdings im Querformat geboten, wenn viel Wert auf Groß- und Kleinschreibung gelegt wird. Da die Shift-Taste unmittelbar über dem Button "Senden" angeordnet wurde, kommt es sehr schnell vor, dass eine Nachricht schon vor endgültiger Fertigstellung auf die Reise geschickt wird. Ärgerlich und auf Dauer auch teuer, wenn auf eine SMS- oder Daten-Flatrate verzichtet wird. Etwas nervig kann auch die werkseitig voreingestellte automatische Worterkennung sein. Sie kennt vor allem viele längere Wörter nicht, ist aber schnell zu deaktivieren, wenn auf der virtuellen Tastatur die Taste mit dem kleinen Globus samt Zusatz DE (länger) gedrückt wird.

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    Zuletzt kommentiert von DasFragezeichen am 04.07.2010 um 01:28 Uhr
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