Samstag, 26.06.2010 13:14

Notebooks für alle: Geräteflut von 300 bis 2.300 Euro

aus dem Bereich Computer

Was für eine Woche im Notebook-Markt: Toshiba feierte das 25-jährige Bestehen seiner Notebook-Sparte und zündete drei Raketen, von denen wir zwei bereits vorgestellt haben – das Libretto W100 Dual-Screen-Tablet und das günstige Toshiba AC100 mit Android und Tegra Prozessor. Die dritte Neuheit ist das Portégé R700, das laut Toshiba "Europas leichtestes und schlankstes 13,3-Zoll-Notebook" ist, dazu gesellen sich zwei neue Business-Serien. Auch die übrigen Hersteller waren alles andere als untätig. Dell fügte zum Beispiel seinen Consumer-Laptops Inspiron 15 und Inspiron 17 ein R im Namen hinzu, änderte aber auch das Design und die Bestückung. Außerdem kündigte Lenovo eine Reihe von neuen Geräten an, während Samsung ein Netbook mit 13 Stunden Akkulaufzeit, einen knallblauen Allrounder und ein besonders leises Notebook mit AMD Grafik vorstellte. Der Einfachheit halber ordnen wir die Notebook-News alphabetisch nach dem Herstellernamen.

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Überblick – Notebook-Flut im Sommer

  1. Dell Inspiron 15R und 17R und Lenovo News
  2. Samsung N220plus, R540 und R590
  3. Toshiba Portégé R700, Satellite Pro L670 und Pro L650

Dell striegelt seine Inspirons

Demnach ist Dell zuerst an der Reihe. Vergleicht man das neue Inspiron 15R mit 15,6-Zoll-Display mit dem bisherigen Dell Inspiron 15, das uns bereits einen Test-Besuch abstattete, fällt auf, dass sich nun ein separates Nummernfeld neben der Tastatur befindet und das Gehäuse jetzt eine gebürstete Oberfläche ziert. Preislich geht es bei 479 Euro los Dann gibt es einen Intel Pentium Dual-Core-Prozessor, zwei Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher, 250 GB Speicherplatz und einen Intel GMA. Das Core i5-Modell mit doppeltem RAM, 70 GB Platz auf der Festplatte mehr und einer ATI Mobility Radeon HD 5470 als dedizierte Grafikkarte kostet 699 Euro aufwärts. Das Inspiron 17R ist mit 17,3 Zoll eine Nummer größer und mit einem Intel Core i3, Onboardgrafik, drei GB RAM und einer Festplatte mit 320 GB ab 629 Euro zu haben. Legt der Nutzer 120 Euro mehr an, wandern ein Core i5, ein weiteres GB DDR3-Arbeitsspeicher und ebenfalls eine HD 5470 in das Gehäuse.

Dell Inspiron 15R und 17R
Für 29 Euro extra schickt Dell das Inspiron 15R oder das größere 17R auch in Farbe. Bild: Dell

Zwei Größen, vier Farben

Wie üblich lässt sich an den Komponenten aber noch weiter schrauben und ein Blu-ray-Laufwerk, schnelleres WLAN oder Bluetooth hinzufügen. Immer mit dabei sind eine Webcam, ein DVD-Brenner, ein 6-Zellen-Akku, ein 7-in1 Kartenleser, drei USB-Ports, ein USB/eSATA-Port, HDMI, VGA, LAN und Windows 7 Home Premium 64-bit. Auch an der Farbauswahl hat Dell geschraubt. Das Inspiron 15R und das 17R lassen sich in den Farbtönen Obsidian Black, Peacock Blue, Tomato Red und Lotus Pink aussuchen. Wie üblich, kostet die Farbe im Spiel aber 29 Euro mehr.

Neue Lenovo IdeaPads im Juli

Lenovo hat noch mehr neue Modelle vorgestellt, die zum Teil einen Hotkey zum Daten-Backup und zur -Wiederherstellung und eine vereinfachte Möglichkeit zum Datenaustausch zwischen verschiedenen PCs liefern. Ab sofort erhältlich ist das IdeaPad S10-3s Netbook aus der 10-Zoll-Reihe mit Chiclet-Tastatur für 299 Euro, die übrigen Geräte kommen im Juli auf den Markt. Hierzu zählen die IdeaPad Z-Serie mit den Multimedia-Modellen Z360, Z260 und Z565 ab 699 Euro, das 1,3 Kilogramm (kg) leichte IdeaPad U160 mit ausdauerndem Akku ab 499 Euro und das IdeaPad Y560 ab 799 Euro.

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