Wer unterwegs mit dem Notebook online gehen möchte, benötigt entweder mobiles Internet und somit ein UMTS/HSPA-Modul oder einen Hotspot. Lösung 2 hat natürlich den Vorteil, dass sie oft kostenlos ist, es hapert aber an der Verfügbarkeit. Die erste Variante ist flexibler, wenn mehrere Personen auf das Internet zugreifen wollen, müsste sich aber jeder einzeln einklinken und auch bezahlen. Sony hat nun zwei Notebook-Serien angekündigt, die zum tragbaren Hotspot für mehrere Nutzer werden sollen: das Vaio Z und das Vaio Y.
Per Mobil-Internet zum 5er-Hotspot
Für die Hersteller ist es ja immer etwas Feines, wenn sie ihr neues Produkt mit "world’s first" einführen können, auch Sony haftet den Notebook-Reihen dieses Attribut an und bezeichnet sie als die weltweit ersten Laptops, die out-of-the-box als mobiler Hotspot verwendet werden können. Hierzu hat der japanische Elektronikkonzern eine Technologie namens Share My Connection (SMC) entwickelt, die ganz und gar nicht egoistisch denkt. Bis zu fünf andere Geräte – wie Notebooks, Mediaplayer oder Smartphones – können mitversorgt werden, sodass unterwegs mehrere Kollegen oder auch die Freunde gleichzeitig per WLAN im Internet surfen können. Das Notebook selbst bedient sich am Verizon Wireless Netzwerk zu den Kosten des jeweiligen Tarifs. Die maximale Reichweite soll dabei in etwa den Gegebenheiten zuhause entsprechen.
Die zwei Laptop-Serien Vaio Y und Z erhalten Share My Connection. Bild/Screenshot: Sony
Damit sich nicht jeder in das Netzwerk einklinken kann, schützt sich auch das SMC-Netzwerk mit einem Passwort, das sich jederzeit ändern lässt. Darüber hinaus benötigen die Teilnehmer eine einzigartige ID, um zugreifen zu können.
Nun zu den Notebooks, die Sony mit SMC ausgerüstet hat: Das Vaio Y besticht durch fünf knallige Farben und kommt im 13,3-Subnotebook-Formfaktor ab 770 US-Dollar (etwa 620 Euro), das Vaio Z misst 13,1 Zoll und soll bis zu sieben Stunden mit einer Akkuladung aushalten. Ob dies auch für den Hotspot-Betrieb gilt, ist nicht eindeutig. Trotz schlanker Baumaße soll das mit 1.950 Dollar deutlich teurere Modell ein DVD- oder Blu-ray-Laufwerk integrieren. Der hohe Preis kommt auch durch einen Core i5-Prozessor, eine SSD mit 256 Gigabyte und ein besonders hochwertiges Gehäuse zustande. In den USA sollen sie am 20. Juni verfügbar sein, ob die Notebooks auch hierzulande mit dem Feature bestückt werden, ist noch nicht bekannt.