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Mittwoch, 02.06.2010 17:17

Domain-Posse: bundespraesidentin.de in Privathand

aus dem Bereich WebHosting

Ursula von der Leyen könnte die erste Frau im höchsten Amt der Bundesrepublik Deutschland werden. Doch eine Internetadresse stünde ihr zunächst nicht zur Verfügung. Grund: Das Bundespräsidialamt hatte sich 1996 nur die Domain www.bundespraesident.de gesichert. Abhilfe ist jedoch bereits in Sicht.

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Eine Bundespräsidentin war kein Thema

Die Möglichkeit, dass auch eine Frau das Amt übernehmen könnte, war Mitte der 90er-Jahre offenbar kein Thema und wurde von den zuständigen Beamten schlichtweg übersehen. Aus Protest reservierte der Berliner Lars Mischa Heitmüller daher 1998 die weibliche Form www.bundespraesidentin.de. Sollte nun Ursula von der Leyen oder eine andere Frau gewählt werden, werde er die Domain kostenlos zur Verfügung stellen, sagte der 34-jährige PR-Berater am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Schon 2005 hatte er Angela Merkel bei ihrem Regierungsantritt die Adresse www.bundeskanzlerin.de geschenkt - auch sie war 1996 vergessen worden.

Auf der Website selbst kündigte Heitmüller die Übergabe bereits seit über einem Jahrzehnt an. Schon 1999 hieß es etwa: "Während unter der Adresse www.Bundespraesident.de eine ausführliche Homepage über Herzog und seine allesamt männlichen Vorgänger berichtet, wurde die Domain 'www.Bundespraesidentin.de' nie geschützt. Um auf diesen Mißstand hinzuweisen, habe ich die Domain treuhänderisch auf meinen Namen anmelden lassen." Zu dieser Zeit verlangte Heitmüller allerdings noch eine symbolische Gegenleistung. Er sei bereit, die Domain bei einem Abendessen mit der ersten Deutschen Bundespräsidentin zu übergeben, so der Berliner damals.

Bundespraesidentin.de
Auf www.bundespraesidentin.de wirbt der Berliner Lars M. Heitmüller für Gleichberechtigung. Screenshot: onlinekosten.de
Christian Wolf / Mit Material der dpa
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 Wie jetzt? Kein Abendessen mit Zensursula.. (6 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von sutadur am 03.06.2010 um 12:28 Uhr
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