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Montag, 24.05.2010 11:46

Samsung N150 Eom: HSPA-Netbook im Test

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup
Samsung N150 Eom: UMTS-Netbook im Test

Auf dem diesjährigen Mobile World Congress (MWC) in Barcelona zeigte Samsung eine LTE-Internetverbindung mit dem N150 Netbook, erst einmal setzt das Serienmodell aber auf den Mobilfunkstandard der dritten Generation: In der Ausführung N150 Eom hat der Elektronikkonzern das neue Pinetrail-Netbook mit einem HSPA-Modul für das mobile Internet bestückt. Zusammen mit der Chiclet-Tastatur und der angepeilten Akkulaufzeit von 8 Stunden klingt dies nach einem guten Deal. Wir haben das Leichtgewicht mit mattem Display und glänzendem Deckel ausprobiert.

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Überblick – Samsung N150 im Test

  1. Schmales Glanz-Gehäuse und Tastatur
  2. SIM-Schacht, Display und Hardware
  3. Akkulaufzeit, Fazit und, Infotabelle

Zusammen mit dem N150 zeigte der Hersteller auf dem MWC auch das Samsung NB30, das wir bereits getestet haben. Verglichen mit dem ersten Business-Netbook von Samsung ist das N150 schlanker und daher zumindest optisch leichtfüßiger. Auf der Waage zeigt sich mit 1,24 gegen 1,26 Kilogramm nur ein kleiner Unterschied, deutlicher fällt die kleinere Kleidergröße bei der Höhe auf: Während das NB30 an der stärksten Stelle knapp 4,0 Zentimeter (cm) misst, bringt es das N150 lediglich auf etwa 2,7 cm. Auch durch die "angespitzten" Kanten wirkt das Netbook schmaler und schnittiger. Wie das NB30 besitzt auch das N150 das von Samsung als "Duracase" bezeichnete Gehäuse, das robust und spritzwassergeschützt sein soll.

Samsung N150
Das N150: Innen matt, außen glänzend und hinten leicht angehoben. Bilder: Samsung

Mit der dezenten Farbwahl – dem kleinen Schwarzen – passt das N150 zwar genau wie das andere N-Serien-Modell auch in die Aktentasche und somit zum geschäftlichen Einsatz, der rote Rahmen und der Hochglanzdeckel fügen aber Raffinesse hinzu. Wer helle Hardware bevorzugt, kann alternativ zu einer weißen Version greifen. Nutzern, die beim Thema Hochglanz gleich abschalten, sei gesagt, dass sich die Fingerabdruck-liebende Gestaltung zum Glück nur auf den Deckel beschränkt. Die Handballenauflage, die Tastatur und auch die Oberfläche des 10,1 Zoll großen Displays mit der Netbook-üblichen Auflösung von 1.024x600 Bildpunkten und die Tastatur sind frisch mattiert.

Dies führt uns direkt zu den Büro-Eigenschaften des Samsung N150 – und die sind durchwachsen. Mit dem NB30 gemeinsam hat das N150 nämlich nicht nur die Zugehörigkeit zur N-Serie mit der neuen Intel Atom-Generation, sondern auch die Tastatur. Das rutschfeste Chiclet-Exemplar lässt sich zwar allgemein sehr gut bedienen, genau wie beim NB30 stören aber auch hier die zum Teil verkleinerten Tasten. Möglichst große Buchstabentasten in der Mitte bringen einfach recht wenig, wenn die im Deutschen leider häufig erforderlichen Umlaute so klein gestaltet wurden, dass die Finger aus Versehen falsche Tasten treffen. An diese Anordnung muss man sich gewöhnen, nach einer Zeit dürfte der Schreibfluss davon nicht mehr beeinträchtigt werden. Das Touchpad ist leicht angeraut und versteht auch Mehrfingergesten, dazu serviert Samsung zwei Klicktasten.

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