Im kalifornischen Cupertino knallen mal wieder die Champagner-Korken: Der ebenso leidenschaftlich verehrte wie verhasste Konzern Apple verkündete am Montag die frohe Botschaft eines neuen Verkaufsrekords. Im ersten Monat wurde das neue iPad über eine Millionen mal verkauft.
iPhone brauchte noch 74 Tage
Nach Angaben des Unternehmens ging am vergangenen Freitag das einmillionste Exemplar des Apple-Tablets über die Ladentheke und damit nur 28 Tage nach der Markteinführung am 3. April. Mehr als doppelt so lang hatte das iPhone zum Erreichen dieser Marke benötigt, nämlich 74 Tage. Dementsprechend entspannt sieht man dort auch die Lieferschwierigkeiten, die die große Nachfrage nach dem iPad mit sich bringt. Doch Apple-Chef Steve Jobs versichert in einer Mitteilung, dass mit aller Kraft daran gearbeitet werde, "dieses magische Produkt in die Hände von noch mehr Kunden zu bringen."
Außerdem haben iPad-Nutzer laut Apple mittlerweile über 12 Millionen Apps aus dem App Store und über 1,5 Millionen eBooks aus dem neuen iBookstore heruntergeladen. Entwickler hätten bereits über 5.000 neue, speziell für das iPad designte Anwendungen erstellt, die den großen Bildschirm und die Möglichkeiten des Multi-Touch Displays und der Grafik besser nutzen.
Verkaufsstart in Deutschland Ende Mai
Aufgrund der unerwartet starken Nachfrage in den USA ist der weltweite Verkaufsstart für das iPad bereits Mitte April um einen Monat verschoben worden. In Deutschland soll es nun ab Ende Mai erhältlich sein. Vorbestellungen werden ab dem 10. Mai entgegen genommen, wenn auch die endgültigen Preise für die Modelle mit und ohne UMTS-Modul bekanntgegeben werden.
Michael Posdziech