Donnerstag, 27.05.2010 10:05

iPad im Test: Apples Hype-Gadget mit Schwächen

aus dem Bereich Computer

Die vielfach diskutierten und auch im Apple Forum erwähnten WLAN-Probleme konnten wir nicht feststellen, das iPad fand ohne Aufforderung direkt das Netzwerk, die Verbindung blieb stabil. Im Vergleich mit einem Netbook und einem Notebook entpuppte sich das iPad lediglich als weniger tolerant: Wo die Vergleichsgeräte noch vergeblich versuchten, eine Verbindung aufzubauen, zeigte das iPad bereits an, kein Netz gefunden zu haben. Für diejenigen, bei denen es nicht so reibungslos funktionieren mag, hat Apple bereits einen Hinweis veröffentlicht. Aufgeladen wird das iPad – wie üblich – entweder über das USB-Kabel am PC oder Mac oder mit dem Netzteil an der Steckdose. Die USB-Verbindung reagierte aber äußerst zickig, die USB-Anschlüsse unserer getesteten PCs, Net- und Notebooks hatten für den iPad-Geschmack offenbar allesamt zu wenig Power. Von sechs Rechnern war lediglich das Dell Netbook Inspiron Mini 10 (Test) dazu in der Lage. An den Front-Ports lag es übrigens auch nicht, Apple empfiehlt zwar zur Abhilfe die direkten Mainboard-Schnittstellen, dies brachte aber keine Besserung. Die Batterieanzeige schmückt sich dann mit einem "Lädt nicht", verzichtet aber auf weitere Infos. Der Akku soll laut Apple bis zu zehn Stunden im Dauerbetrieb durchhalten, was auch realistisch ist.

Anzeige

Überblick – Apple iPad im Test

  1. Optik, Lieferumfang, erster Eindruck
  2. iPad als digitaler Bilderrahmen, Videoplayer, Surf-Tablet
  3. iPad als E-Book-Reader, Netbook-Ersatz und für Einsteiger
  4. Sonstiges, Fazit und Faktentabelle

Fazit: Auf der Couch macht das iPad die beste Figur

Wie eingangs geschrieben, ist das iPad weder ein adäquater Netbook-Ersatz noch ein waschechter Tablet-PC, sondern vielmehr ein komplett eigenständiges Gerät, das sich seinen Platz am Markt erkämpfen möchte. Den Massenmarkt erreichen Hersteller zumeist über einen guten Preis, auch das iPad ist in der kleinsten Bestückungsversion für 499 Euro für ein Apple Produkt günstig. Extra-Taschengeld verdient sich das Unternehmen dann aber über die zahlreichen Zubehörteile, die Funktionen ergänzen, die eigentlich integriert sein sollten - wie das Übertragen von Fotos. Als Internet-Tablet auf der Couch ist das Gerät unschlagbar, einfach auf den Einschaltknopf drücken und nach knapp 20 Sekunden lossurfen - vorausgesetzt, man kann auf Flash verzichten. Für kurze E-Mails reicht auch die Onscreen-Tastatur absolut aus. Auf die Dauer kann aber stören, dass zur iPad-Bedienung beide Hände nötig sind, man denke an lange Fahrten im ICE. Wie wir schon in einem Kommentar festgehalten haben, kann das iPad bei Weitem nicht alles, das will es aber auch gar nicht.

Mögliche Alternativen zum iPad haben wir in einer Übersicht zusammengestellt, auch die iPad UMTS-Tarife der vier großen Netzbetreiber hat unsere Redaktion gegenübergestellt.

Apple iPad im Test - Testnote 2,0 gut
Detaillierte Infos zu unserem Testverfahren gibt es in den Testkriterien.
Name: iPad
Hersteller: Apple
Internet: www.apple.de
Preis: UVP 16 GB 499 Euro / UMTS 599 Euro, 32 GB 599 Euro / UMTS 699 Euro, 64 GB 699 Euro / UMTS 799 Euro
Technische Daten
Chipsatz/Prozessor: Apple A4 System-on-a-chip-Prozessor mit 1,0 GHz
Bildschirm: 9,7 Zoll (1.024x768 Pixel) IPS Touchscreen, LED-Hintergrundbeleuchtung
Speicher: 16, 32 oder 64 GB Flash Speicher
Akku: Herstellerangaben: 10 Stunden surfen oder Videos, 9 Stunden im 3G-Netz
Kommunikation: Wi-Fi-Modell: WLAN 802.11a/b/g/n, Bluetooth 2.1 / 3G Modell: WLAN 802.11a/b/g/n, Bluetooth 2.1, UMTS/HSDPA, GSM/EDGE
Betriebssystem: iPhone OS
Abmessungen: HxBxT: 242,8x189,7x13,4 mm Millimeter; 680 Gramm/730 Gramm (3G-Modell)
Anschlüsse: Dock connector port, Mikrofon, Kopfhörer, Micro SIM (nur 3G-Modell)
Sonstiges: Umgebungslicht- und Bewegungssensor
Garantie: ein Jahr Apple Standardgarantie, zwei Jahre kosten 99 Euro extra
Pro & Contra
tolle Bildqualität
helles Display
sehr gute Touchscreen-Bedienung
schnell einsatzbereit
Bluetooth
Akkulaufzeit
schmieranfälliges Display
kaum Schnittstellen
keine Speichererweiterung möglich
Akku nicht austauschbar
iTunes-Zwang
kein Flash-Support
Bewertung:
Geschwindigkeit (20%): gut
Ausstattung (20%): befriedigend
Display (20%): gut
Bedienung/Handhabung (15%): gut
Akkulaufzeit (15%): sehr gut
Verarbeitung (10%): sehr gut
Gesamt: gut (2,0)
Preis-Leistung: befriedigend
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Oh nein, OK. de, wie konntest du nur? (14 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Eisenbart am 02.06.2010 um 20:26 Uhr
 Suche

DSL Speedmessung
Trotz Highspeed ADSL Anschluss nur Diashow statt flüssiges Internet Fernsehen?
Unbedingt DSL Geschwindigkeit testen. Wenn der Provider wieder zuviel versprochen hat, gleich neues DSL Angebot einholen.
Bei vielen Anbietern gibt es auch Internet Telefonie dazu. Wir haben die besten DSL Tarife im Vergleich.
Internetanschluss
DSL Internetzugang mit High Speed, Internet Flatrate und wahlweise auch Telefonflatrate gesucht?
Jetzt prüfen ob vor Ort Vodafone VDSL, 1&1 VDSL oder Angebote anderer DSL-Anbieter verfügbar sind!
Wir haben eine Übersicht zu allen Angeboten inklusive Tarifrechner.
Root Server
Mit einem Root Server haben Sie vollen Zugriff und richten ihren Dedicated Server komplett selbst ein.
Einfach einen Apache Server oder einen Webserver mit Windows Server 2003 erstellen - sie haben freie Hand.
Auch vServer sind kein Problem. Mit Plesk oder Confixx ist die Konfiguration schnell erledigt.
© 1999-2012 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs