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Donnerstag, 27.05.2010 10:05

iPad im Test: Apples Hype-Gadget mit Schwächen

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup und Marcel Petritz
Apple iPad im onlinekosten.de Test

Womit soll man das iPad vergleichen? Es ist weder ein Konkurrenzprodukt zum Notebook, da es weniger auf das tägliche Computing ausgelegt ist, noch ist es ohne Telefoniefunktion und SMS ein Smartphone-Ersatz - von der Größe einmal abgesehen. Aber was ist es denn nun? Apple selbst bezeichnet es als "magisches und revolutionäres Gerät zu einem unglaublichen Preis", eine klare Definition des Anwendungszwecks klingt anders. Ob nun Slate-PC, Riesen-iPhone, E-Book-Reader oder Tablet – wozu kann es im Alltag überhaupt genutzt werden? Wir haben es ausprobiert.

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Überblick – Apple iPad im Test

  1. Optik, Lieferumfang, erster Eindruck
  2. iPad als digitaler Bilderrahmen, Videoplayer, Surf-Tablet
  3. iPad als E-Book-Reader, Netbook-Ersatz und für Einsteiger
  4. Sonstiges, Fazit und Faktentabelle

Nacktes Riesen-Display

In den USA startete Apples neuestes Produkt bereits am 3. April, Interessenten aus anderen Ländern sollten eigentlich Ende April zum Zug kommen. Diesen Termin verschob Apple aber um einen Monat auf den 28. Mai und begründetet die Verzögerung mit einer zu hohen Nachfrage. Schnell war die erste Serienproduktion für den deutschen Markt ausverkauft. Folge: Apple passte auf seiner Website den Liefertermin für das iPad und einige Zubehörteile auf den 7. Juni an.

Unsere Redaktion konnte das iPad trotzdem testen, weil wir direkt in den USA auf Einkaufstour gegangen sind, um ein iPad WiFi zu erstehen. Nach dem Öffnen der minimalistisch-hübschen Verpackung, kommt eine 189,7x242,8 Millimeter (mm) große und 13,4 mm dünne Tafel mit dem vom iPhone bekannten Home-Button zum Vorschein. Rund um das 9,7 Zoll große Glas-Display säumt sich ein knapp zwei Zentimeter breiter schwarzer Rahmen. Nach einigem Fingerwischen sieht das iPad aber nicht mehr so schön sauber aus (siehe Seite 2). Die Rückseite nutzt - wie das MacBook Air (Test) oder der iMac (Test) - ein Aluminiumgehäuse und weist sich mit einem schwarzen Apfel schon von weitem als Apple-Gerät aus. Das WLAN-iPad wiegt 680 Gramm, die UMTS-Variante ist 50 Gramm schwerer. Obwohl das Tablet auf dem Papier leicht ist, fühlt es sich in der Praxis nicht so an. Das etwa 1,2 Kilogramm schwere MSI Wind U160 Netbook empfindet man nicht unbedingt als doppelt so schwer wie das iPad mit seinem komplett anderen Knochenbau – ein Riesen-Display ohne Tastatur und ohne Deckel.

iPad LieferumfangiPad im Größenvergleich
Der Lieferumfang fällt nicht gerade üppig aus (li), das iPad hat in etwa die Größe eines Terminplaners (re). Bilder: onlinekosten.de.

Ohne iTunes geht nichts

Rund um das Gehäuse herrscht fast gähnende Leere, ein paar Lüftungsschlitze, Mikrofon, Kopfhöreranschluss, ein Lautstärkeschalter, eine Hold-Taste für das Arretieren des Displays (wie beim iPhone passt sich der Bildschirm automatisch der Lage an), die Schnittstelle für das mitgelieferte USB-Kabel und der Button zum einschalten, das ist alles. Ebenso kurz und bündig lässt sich auch der weitere Lieferumfang beschreiben, der noch das Netzteil, Sicherheitsinfos und anstelle eines Handbuchs eine kleine Pappkarte enthält, die vor dem ersten Start zur Installation von iTunes auffordert. Ohne die Apple-Software geht nämlich gar nichts.

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 Oh nein, OK. de, wie konntest du nur? (14 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Eisenbart am 02.06.2010 um 20:26 Uhr
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