Nokia hat infolge der Flugverbote wegen der Vulkanasche aus Island die Handy-Produktion in seinem rumänischen Werk unterbrochen.
Fehlende Bauteile
Grund sind Lieferengpässe bei Bauteilen, die nach Jucu bei Cluj (Klausenburg) per Luftfracht geliefert werden. Mit einer Wiederaufnahme der Produktion in Jucu sei am Mittwoch zu rechnen, sagte am Dienstag eine Sprecherin von Nokia Romania, wie die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax berichtete. Der finnische Konzern produziert seit 2008 Mobilfunkgeräte im mittelrumänischen Jucu mit rund 2.100 Beschäftigten. Dorthin war die Fertigung aus Bochum verlagert worden.
Der Vulkanausbruch hat nicht nur negative Auswirkungen auf die Wirtschaft: Wie der BITKOM berichtet, verzeichnen Anbieter von Videochats einen Ansturm auf ihre Dienstleistungen.
Marcel Petritz
/ Mit Material der dpa