Die Google-Entwickler verblüffen immer wieder mit interessanten, praktischen oder auch einfach nur witzigen Tools, die sie dann zum Testen auf Google Labs platzieren. Auf dieser Online-Plattform des US-Internetkonzerns können Internetnutzer jeweils die neuesten Google-Anwendungen ausprobieren. Dort findet sich nun auch der Google Follow Finder, ein kleiner Helfer, um das eigene Twitter-Netzwerk zu erweitern.
Freunde auf Twitter finden
Der Freitag heißt beim Internetdienst Twitter Follow Friday. Denn jeden Freitag können Twitterer interessante andere Twitterer vorschlagen, bei denen sich das Eintragen als sogenannter Follower ihrer Meinung nach lohnt. Damit "abonniert" ein Twitter-Nutzer quasi den Twitter-Kanal und erhält künftig alle Kurznachrichten dieses Twitterers angezeigt. Doch wie lassen sich solche Tweeps, wie Twitterer auch genannt werden, finden? Im neuen Google Follow Finder muss dazu lediglich ein Twitter-Nutzername oder ein beliebiger Begriff eingegeben werden. Derzeit ist die Anwendung nur in englischer Sprache verfügbar. Als Ergebnis wird eine Liste mit Twitterern angezeigt, die eventuell von Interesse sein könnten. Der Google Follow Finder analysiert öffentlich verfügbare soziale Informationen wie Follower-Listen und macht anhand dessen entsprechende Vorschläge.
Google Follow Finder: Das eigene Twitter-Netzwerk um interessante Twitterer erweitern. Screenshot: onlinekosten.de
In einem kurzen Test schlug das Google Tool beim Suchbegriff "Fussball" unter anderem als passende Twitter-Kontakte Rainer Calmund (@calmund), das 11freunde Magazin aus Berlin (@11freunde_feed) sowie die Eilnachrichten von Spiegel Online (@spiegel_eil) und das Fußballmagazin kicker (@kickeronline) vor. Daneben werden zusätzlich solche Twitterer aufgelistet, die über ähnliche Follower-Listen verfügen. An oberster Stelle findet sich dann etwa @fussball_news. Ist der Nutzer bereits in Twitter eingeloggt, so kann einem Twitterer auch direkt über den Google Follow Finder gefolgt werden. Die Integration von Twitter in das Google-Tool beruht auf der neuen @anywhere-Technologie von Twitter: auch auf anderen Internetseiten lässt sich darüber auf den Kurznachrichtendienst zugreifen.
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