Gerade hat das Online-Auktionshaus eBay wieder Konkurrent Amazon vom Thron der Einkaufs-Webseiten gestoßen. Mit 20,3 Millionen Käufern liegt das Portal vor dem Buchhändler mit 19,4 Millionen Kunden. Und eBay bastelt fleißig weiter an seinem Profil: Als nächster Coup steht eine bessere Darstellung auf dem Programm.
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Im Visier hat das Portal vor allem die umsatzstarken Kategorien Kleidung, Schuhe und Accessoires. Sie erhalten ab April schrittweise ein neues Gesicht. Das teilt der Betreiber auf seiner Community-Seite mit. So wird die Galeriansicht zum Standard in allen Mode-Kategorien. 50 Artikel werden statt 25 angezeigt. Über ein Lupen-Symbol und mit Hilfe eines Schnell-Überblicks sollen die Nutzer schnell alle wichtigen Informationen über einen Artikel erhalten.
Die beliebtesten Marken und die meistverkauften und –beobachteten Produkte werden auf der neuen Mode-Startseite angezeigt. Käufer sollen mit wenigen Klicks zueinander passende Artikel finden. Gezeigt werden Angebote von eBay-Verkäufern, die am besten zur Auswahl des Käufers passen, so der Betreiber. Außerdem gehören die "Markenshops" bald der Vergangenheit an. Sie heißen in Kürze "Mode-Outlet" und erhalten laut eBay ein "frisches Design".
Mehr Übersicht: Modeseiten im neuen Gewand. Bild: onlinekosten.de
Vom "Markenshop" zum "Mode-Outlet"
Dass die Auktions-Plattform vor allem dem Modebereich große Aufmerksamkeit widmet, liegt auf der Hand. Immerhin kauften 14,7 Millionen deutsche Online-Käufer im vergangenen Jahr Kleidung im Internet, ermittelte eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Nach Büchern (14,9 Millionen) liegt Bekleidung somit auf Platz zwei der Online-Verkaufsschlager.
ebay: Mit einem Klick zur Lieblingsmarke. Bild: onlinekosten.de
Dorothee Monreal