Die norwegische Browserschmiede Opera hat einen neuen Meilenstein erreicht. Der Browser Opera, eine Alternative zu Internet Explorer oder Firefox, wird nun von mehr als 100 Millionen Internetsurfern weltweit eingesetzt. Die Entwickler haben die Software zum Erkunden des Internets gleich für mehrere Anwendungsgebiete optimiert.
Opera: Schnellster Browser weltweit
Rund die Hälfte der Browserinstallationen, etwa 50 Millionen, finden sich auf Rechnern mit den Betriebssystemen Windows, Mac OS X oder Linux. Die anderen rund 50 Millionen Nutzer surfen mit Opera Mini, eine für das mobile Surfen mit dem Handy optimierte Browser-Variante. Innerhalb eines Jahres, von März des vergangenen Jahres bis zum März dieses Jahres, verzeichnete Opera auf Desktop-Rechnern ein Wachstum von mehr als 30 Prozent. Neben Computern und Mobiltelefonen findet sich Opera aber auch auf Spielekonsolen, internetfähigen Fernsehern und Set-Top Boxen. Das Unternehmen bezeichnet den aktuellen Browser Opera 10.50 als den "schnellsten Browser der Welt". Im Vergleich mit der Vorgänger-Version Opera 10.10 sei die aktuelle JavaScript Engine sieben Mal schneller. Operas Rekordwachstum zeige, dass "wir auf dem richtigen Weg sind", so Opera-Chef Lars Boilesen. Neben dem schnellen Aufrufen von Internetseiten biete Opera zudem etliche Features und ein benutzerfreundliches Design.
Ende März brachte ein Update auf Opera 10.51 nochmals mehr Speed und der Browser der Skandinavier positionierte sich in Benchmark-Tests vor der Konkurrenz. Der Opera-Browser bietet unter anderem einen "Private Browsing"-Modus sowie zahlreiche Desktop-Widgets als eigenständige Anwendungen. Opera Unite schließlich macht den Browser zum Server und ermöglicht den einfachen Austausch von Photos und Daten.
Opera 10.51: Die Browser der Norweger nutzen weltweit 100 Millionen Internetsurfer. Screenshot: onlinekosten.de
Jörg Schamberg