Die frisch installierte Verbindungs-Software präsentiert sich aufgeräumt mit großen, leicht verständlichen Schaltflächen. Unter anderem lässt sich über das Programm neben der Herstellung einer Internetverbindung auch der Versand und Empfang von SMS realisieren. Congstar berechnet je versendeter Kurznachricht 9 Cent innerhalb Deutschlands. Auf dem PC lassen sich mit der Software bis zu 1.500 Kurznachrichten speichern, auf der SIM-Karte selbst ist Platz für 20 SMS. Eine über die Software testweise versendete Kurznachricht erreichte innerhalb weniger Sekunden das Handy des Empfängers. Die SIM-Karte lässt sich alternativ auch direkt in einem Handy zum Telefonieren verwenden. Je Gesprächsminute fallen 9 Cent in alle deutschen Netze an. Ausgeschlossen hat congstar in den AGB jedoch die Nutzung von VoIP oder Instant Messaging.
Telefonbuch, Guthabenverwaltung & Co.
Darüber hinaus bringt der congstar Internet-Manager ein Telefonbuch zum Speichern und Anzeigen von Kontakten mit. Auf dem Computer können bis zu 2.000 Kontakte verwaltet werden, die SIM-Karte bietet Speicherplatz für 230 Telefonbucheinträge. Bereits voreingestellt sind 15 Kontakte wie Pannenhilfe, Auskunft oder die Mobilbox. Zudem gibt eine Verbindungsstatistik tagesaktuelle Auskünfte über die Dauer der Internetsession und die Größe der dabei empfangenen und gesendeten Datenmengen. Die Download- und Upload-Geschwindigkeit ist auch als Diagramm darstellbar. Ein weiteres Feature der congstar-Software ist noch eine schlicht gestaltete Guthabenverwaltung. Über die Guthabenabfrage erhält der Nutzer nach wenigen Sekunden Auskunft über den aktuellen Stand.
Bei Bedarf lässt sich das Prepaid-Konto dort auch mit Hilfe eines CashCodes aufladen. Die dafür benötigten regulären congstar-Guthabenkarten mit 15, 30 oder 50 Euro sind im Handel erhältlich. Im Rahmen der Einführungsaktion spendiert congstar 10 Euro, das entspricht dem Gegenwert von vier kostenlosen Surftagen.
Der congstar Internet-Manager: Verbindung ins Internet, SMS-Versand & Co. Bild: onlinekosten.de
Die Verbindung ins Internet erfolgt über die Schaltfläche Verbinden. Die Einstellungen der Software lassen eine automatische oder manuelle Netzsuche zu. Außerdem kann der Nutzer entscheiden, ob das Surfen bevorzugt mit UMTS oder GPRS/EDGE erfolgen soll. Ein grünes Blinken der LED des Surfsticks signalisiert eine aktive Internetverbindung. Das zurzeit genutzte Netz zeigt die Software ebenfalls an. Der Anwender erhält auch Auskunft über die Bandbreite im Down- und Upload sowie die Signalstärke. Vorsicht ist jedoch bei der Auswahl der Option Roaming geboten. Ist dieses zugelassen, können im Ausland nicht unerhebliche, zusätzliche Gebühren für die mobile Datennutzung anfallen. Die congstar Tagesflat selbst gilt nur innerhalb Deutschlands.
Weiter auf Seite 2: Wie schnell ist der congstar-Stick? - Fazit