Dienstag, 06.04.2010 12:22

Congstar: Prepaid Surfstick & Tagesflat für 2,49 Euro

aus dem Bereich Mobilfunk

Neuigkeiten von congstar, der Discountmarke der Deutschen Telekom. Congstar führt eine eigene Tagesflat zur Nutzung des mobilen Internet auf Prepaid-Basis ein. Bis Ende Juni ist ein entsprechendes Starterpaket zu vergünstigten Konditionen erhältlich. Dies gab congstar-Geschäftsführer Alexander Lautz am Dienstag bekannt. Zielgruppe sind Gelegenheitssurfer, aber auch alle, die unterwegs ins Internet gehen wollen, sich vertraglich aber nicht an eine Laufzeit binden möchten.

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Starterpaket mit Surfstick ab 39,99 Euro

Regulär kostet das Starterpaket mit UMTS Stick und SIM-Karte 59,99 Euro. Enthalten ist bereits ein Startguthaben in Höhe von 5 Euro. Für die Internet Tagesflat fallen pro genutztem Kalendertag jeweils 2,49 Euro an. Das Startguthaben entspricht demnach zwei Tagen kostenlosem Surfen. Es geht jedoch auch günstiger: Im Rahmen einer Einführungsaktion erhalten Kunden das Starterpaket bei Bestellung bis zum 30. Juni für 39,99 Euro. Das Startguthaben wird zudem auf 10 Euro verdoppelt. Die mitgelieferte SIM-Karte lässt sich sowohl im Notebook zum Surfen im Netz von T-Mobile verwenden, kann aber auch ganz normal im Handy zum Telefonieren genutzt werden. Gespräche in alle deutschen Netze kosten 9 Cent pro Minute. SMS lassen sich auch über ein Notebook mit Hilfe der auf dem Stick vorinstallierten Software, dem congstar Internet Manager, versenden und lesen. Darüber hinaus bietet die Software eine Verbindungsstatistik sowie ein Telefonbuch.

congstar mobiles Internet Tagesflat
Congstar Starterpaket für die mobile Internet-Tagesflat inklusive Surf-Stick ab 39,99 Euro. Bild: congstar

Nur UMTS statt HSDPA

Der schwarze congstar USB-Surfstick ist 24 Gramm leicht und installiert sich per Plug & Play automatisch auf allen gängigen Windows- und Mac OS X Betriebssystemen. Neben dem SIM-Kartensteckplatz bringt der Stick auf noch einen MicroSD-Kartensteckplatz mit und lässt sich damit optional mit einer eigenen, bis zu 32 Gigabyte großen SD-Karte als Speichermedium verwenden. Der Internet-Stick ist nur mit der SIM-Karte von congstar einsetzbar, ein SIM-Lock werde jedoch nicht verwendet. Stattdessen sei die Firmware speziell auf die Prepaid-SIM-Karte von congstar zugeschnitten. Bestandskunden könnten den Surfstick aber nicht mit ihren alten congstar SIM-Karten nutzen, sondern müssten bei Bedarf das Starterpaket erwerben. Zum mobilen Surfen steht UMTS, EDGE als auch GPRS zur Verfügung, nicht angeboten wird jedoch das schnellere HSDPA. Nach Angabe von congstar-Chef Lautz würde eine Bandbreite von bis zu 384 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) aber für die wichtigsten Anwendungen wie E-Mail-Check, Überprüfen des Facebook-Accounts oder dem einfachen Surfen auf Websites ausreichen. Auf GPRS-Geschwindigkeit heruntergedrosselt werden congstar-Kunden, die an einem Kalendertag mehr als 500 Megabyte Datenvolumen nutzen. Eine solche Bandbreitenbeschränkung findet sich ähnlich auch bei anderen Anbietern.

Prepaid-Guthaben per Cash-Karten aufladen

Das Starterpaket ist sowohl online über die congstar-Homepage als auch im Handel erhältlich. Zum Aufladen des Prepaid-Guthabens sind in Kürze an über 50.000 Verkaufsstellen wie Supermärkten oder Tankstellen auch Cash-Karten verfügbar. Beim congstar-Vertriebspartner real sollen diese sowie die Starterpakete ab dem 10. April zur Verfügung stehen. Weitere Partner folgen in den nächsten Wochen. Der Stick lässt sich alternativ auch per Lastschrift aufladen. Falls gewünscht ist ein Dauerauftrag möglich, so dass das Guthaben monatlich beispielsweise mit 15 Euro aufgeladen wird. Liegt die Höhe des Guthabens unter 2,49 Euro, so ist die Nutzung des mobilen Internet allerdings nicht möglich.

Eine eigene Daten-Flatrate auf Monatsbasis hat congstar vorerst noch nicht geplant. Congstar-Chef Lautz betonte jedoch, dass sein Unternehmen den Markt beobachten werde. Preislich liegt das Angebot von congstar auf gleicher Höhe wie die Tagesflats von penny-mobil oder ja!mobil. Eine Übersicht zu Internet-Tagesflats hat onlinekosten.de auf einer Hintergrundseite zusammengestellt.

Jörg Schamberg
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