
Nachdem monatelang der Intel Atom N270 Prozessor und die GMA 950 Onboardgrafik die Standardorgane aktueller Netbooks waren, hat nun Intel Pine Trail das Ruder übernommen. Immer mehr Modelle mit der neuen Hardware drängen auf den Markt. Da zählen Details, um die Käufer für sich zu gewinnen. Acer bietet hierzu beim neuen Aspire One 532 verschiedene Display-Typen und Strom-Adapter an, Sonys neuester Netbook-Spross kommt mit einem komplett mattiertem Teint: das Sony Vaio Mini M. Mit einem Preis von 349 Euro ist es für ein Modell aus dem Hause Sony recht günstig.
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Überblick – Sony Vaio M-Serie im Test
- Look and feel: Design und Tastatur
- Schnittstellen, technische Daten und Display
- Akkulaufzeit, Fazit und, Infotabelle
Back to Basic: Schwarz oder Weiß
Der Netbook-Bruder des Vaio Mini W mit 10,1-Zoll-Display wird ab Ende März ganz klassisch in den Farbvarianten Schwarz und Weiß angeboten. Als Prototyp machte sich das zweite Netbook des japanischen Elektronikkonzerns schon jetzt auf dem Weg in unsere Redaktion. Da es sich noch nicht um ein Seriengerät handelt, lassen sich noch keine Aussagen über den kompletten Lieferumfang treffen, einen Blick auf die Optik und die Performance konnten wir aber trotzdem werfen. Bei unserem Testgerät der Ausführung VPCM11M1E/W handelt es sich um die weiße Variante, die auf Anhieb gefällt. Wie bereits erwähnt, verzichtet das Vaio M - auch M11 genannt - auf den Bling-Bling-Faktor und somit auch auf schmierige Fingerabdrücke. Fad wirkt die matte Optik aber keineswegs, durch die abgerundeten Kanten stellt sich fast ein Keramik-Look ein.

Neben der schwarzen Variante (siehe oben, VPCM11M1E/B) gibt es das Vaio M in der Farbe Weiß. Bild: Sony
Tastatur mit Kürzungen und Multitouch
Auf dem Gehäusedeckel gibt es das typische Vaio-Logo als Spiegel, einen zusätzlichen farblichen Kontrast steuert die silbergraue Innenausstattung bei. Die Tastatur ist weiß, die modernen Einzeltasten mit mehr Platz an den Seiten, bei Asus zum Beispiel "Chiclet" genannt, gibt es beim Sony Vaio VPCM11M1E/W nicht. Insgesamt fällt das Tippen leicht, auch längere Texte lassen sich – zumindest mit kleineren Händen – bequem eingeben. Das liegt auch daran, dass die Tasten überwiegend eine gute Größe haben, lediglich die spitzen Klammern, + und # und leider auch die Leertaste sind schmaler. Verglichen mit dem ebenfalls auf Intel Pine Trail setzenden MSI Wind U135 (Test) fehlt der Leertaste links und vor allem zur rechten Seite ein Stückchen, weshalb der Nutzer manchmal versehentlich auf "Alt Gr" landet. Außerdem war der Druckpunkt der Leertaste bei unserem Testgerät sehr schwammig, sodass diese schon mittig getroffen oder stärker gedrückt werden musste. Dies schreiben wir aber dem Prototyp-Status zu. Das Touchpad ist für eine bessere Haptik angeraut und unterstützt Gesten mit zwei Fingern, um Bildgrößen zu verändern oder leichter zu scrollen.


