Freitag, 19.03.2010 10:37

Neues vom Windows 7 XP-Modus und SP1

aus dem Bereich Computer

Seit Ende Oktober ist Windows 7 nun schon auf dem Markt. Dass irgendwann das erste Service Pack (SP) folgt, ist kein Geheimnis, was dieses beinhalten wird, aber schon. Jetzt hat Microsoft ein paar erste Informationen dazu veröffentlicht. Auch am XP-Modus hat der Software-Konzern geschraubt, das Update ist schon fertig.

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Windows 7 Service Pack 1

Wie Microsoft unter anderem über das deutsche Windows 7 Weblog verlauten lässt, soll das Service Pack 1 zusammen mit dem SP1 für Windows Server 2008 R2 veröffentlicht werden – analog zum SP2 für Vista und Server 2008. Zum SP1 für Windows 7 äußert sich Microsoft nur knapp, gravierende Neuerungen werde es nicht geben. "Es wird alle relevanten Hotfixes und Updates seit der Veröffentlichung der RTM-Version enthalten. Somit sind keine Kompatibilitätsprobleme mit bestehender Soft- oder Hardware zu erwarten. Wenn Windows 7 RTM läuft, läuft auch Windows 7 SP1", schreibt Daniel Melanchthon im Blog-Post. Im englischsprachigen Windows 7 Weblog ist zudem von einem aktualisierten Remote Desktop Client zu lesen, der wiederum durch die Neuerungen für Windows Server 2008 R2 seinen Weg in das Update findet: RemoteFX für eine "Visualisierung der Grafikressourcen" und eine Hardware-beschleunigte 3D-Grafik in Virtual Desktop und Dynamic Memory, eine Verwaltungsfunktion für den RAM, mit dem virtuellen Maschinen Hauptspeicherbereiche zugewiesen werden können.

Windows 7 Service Pack 1
Das erste Service Pack für Windows 7 lässt noch auf sich warten. Bild: Microsoft

Einen Zeitplan für den Beta-Release und die endgültige Veröffentlichung des ersten Service Packs gab Microsoft noch nicht bekannt. Verteilt wird es zu gegebener Zeit über das Windows Update und über das Microsoft Download Center.

Voraussetzungen für XP-Modus verringert

Zu den neuen Features von Windows 7 gehört auch der XP-Modus, der mit Hilfe von Virtual PC Programme für Windows XP auf Windows 7 in den Editionen Professional, Ultimate und Enterprise lauffähig macht. Die Voraussetzung für Virtual PC ist bislang ein Prozessor von AMD oder Intel, der eine Hardware-gestützte Virtualisierung erlaubt. Diese Beschränkung hat Microsoft nun mit einem Update aufgehoben. Sollte jedoch ein PC mit Intel VT oder AMD-V Prozessor vorhanden sein, werde die Virtualisierung auch genutzt. Das Update für Windows 7 steht im Download-Center unter der Nummer KB977206 bereit, auch eine Version für x64-basierte Systeme ist dabei.

Saskia Brintrup
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