Dass Intels Pine Trail Chipsatz jede Menge neue Netbooks auf den Markt spülen wird, war eine sichere Sache. Jetzt folgen zwei weitere Exemplare ab 299 Euro: das Sony Vaio M und das Acer Aspire one 532.
Sony Vaio M
Sonys erster Schritt in den Netbook-Markt war das Vaio P, dessen Innenleben und Preis keine Bezeichnung als waschechtes Netbook zuließen. Darauf folgten mit den Mini W die ersten Geräte mit Netbook-Bestückung. Sonys bislang günstigstes Netbook – und wohl auch Notebook – dürfte das neue Vaio M sein. Während das Mini W zurzeit zu Preisen ab 379 Euro im hauseigenen Onlineshop beworben wird, startet das Vaio M Ende März bei 349 Euro.
Äußerlich präsentiert sich das Vaio M11 mit 10,1-Zoll-Bildschirm mit 1.024x600 Pixeln schlicht: Unter der Bezeichnung VPCM11M1E/B erscheint es in mattem Schwarz, tauscht das B gegen ein W, färbt sich das Gehäuse weiß. Unter der Haube sitzt die Intel Pine Trail Plattform mit einem Atom N450 Prozessor und einem Intel GMA 3150 für die Grafikdarstellung. Wie sich das Duo in der Praxis schlägt, konnten wir anhand des MSI Wind U135 testen. Außerdem sind ein Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und eine Festplatte mit 250 GB verbaut, die Schnittstellen fallen mit 3xUSB, D-Sub, einem Kartenleser und Anschlüssen für ein Mikrofon und Kopfhörer nicht aus der Netbookreihe. Zu guter Letzt spendieren die 1,4 Kilogramm (kg) schweren Minis LAN, WLAN mit Unterstützung der Funkstandards 802.11 b/g/n, Bluetooth, eine Webcam und Windows 7 in der Starter Edition. Angaben zur Akkulaufzeit machte Sony nicht.
Zwei neue Minis mit Intel Atom N450: Sony Vaio M (li) und Acer Aspire one 532 (re). Bilder: Acer/Sony
Acer Aspire one 532
Beim Aspire one 532 ist diese hingegen eins der besonderen Features. Laut Acer soll der 10,1-Zöller mit einem 6-Zellen-Akku bis zu zehn Stunden am Stück durchhalten. Das Gewicht läge dann bei 1,25 kg, mit einem Akku mit halbierter Zellenanzahl sinkt dieses auf schlanke 1,1 kg. Bei der Stromversorgung verbergen sich noch weitere Extras, mit denen Acer sich von der Konkurrenz abheben möchte. Die Ladezeit soll um ein Drittel kürzer und das Netzteil leichter als bei den bisherigen Aspire one Geräten ausfallen. Zudem sind Adapter dabei, um das Netbook in anderen Ländern zu betreiben.
Display-Wünsche willkommen
Innen sieht es beim Aspire one 532 ähnlich wie im Vaio M aus, allerdings erwähnt Acer auch eine Ausführung mit 160-GB-Festplatte. Ein Unterschied tut sich beim Display auf: Die Standardversion ist mit 1.024x600 Bildpunkten zwar identisch, zusätzlich bietet der Hersteller aber auch eine High-Definition-Variante mit 1.280x720 Pixeln an. Diese kostet 349 Euro aufwärts, die Standardauflösung ist 50 Euro günstiger. Bezüglich der Oberfläche kann auf einen Hochglanz-Look oder eine Entspiegelung zurückgegriffen werden, als Farbauswahl bietet Acer Nachtblau, Rubinrot und Seemuschelweiß an.