Hinzu komme die Einführung neuer Mobilfunktechnologien wie LTE. Ziel sei es, Telekom-Kunden höhere Geschwindigkeiten für das Surfen im Internet zur Verfügung zu stellen und in diesem Zusammenhang auch neue Produkte anzubieten. Hinzu komme eine angestrebte Verbesserung der Performance im T-Mobile-Netz. "Mit entsprechenden regulatorischen Rahmenbedingungen und Kooperationsmodellen beim Netzausbau wäre es möglich, dass Deutschland die modernste Infrastruktur in Europa erhält", heißt es in einer Unternehmensmitteilung.
Marktführerschaft im deutschen Pay-TV-Geschäft angestrebt
Zum Ziel hat sich die Telekom auch gesetzt, Pay-TV-Marktführer in Deutschland zu werden. Bis 2015 sollen bereits fünf Millionen Kunden ein Entertain-Paket von T-Home nutzen. Zum Vergleich: Ende 2009 lag die Zahl der verkauften Entertain-Pakete bei rund einer Million.
Netzoffensive in den USA
Darüber hinaus arbeitet die Telekom an einer Netzoffensive in den USA, um dort bis Ende 2010 auf Basis von HSPA+ rund 185 Millionen Einwohner über Mobilfunk-Verbindungen mit bis zu 21 Megabit pro Sekunde an das Internet anschließen zu können. Doch weil Technik allein keinen Umsatz bringt, soll die Zahl der verkauften Smartphones in den Vereinigten Staaten deutlich steigen. Bis 2012 sollen mehr als die Hälfte der im Netz von T-Mobile USA betriebenen Geräte zu iPhone, Motorola Droid und Co. gehören.
In Großbritannien gehe es darum, das neu gegründete Joint Venture von T-Mobile UK und Orange auf einen erfolgreichen Weg zu bringen. Das neue Unternehmen wird nach derzeitigem Plan Ende des dritten Quartals starten und dabei aus dem Stand als Marktführer agieren.
Neuerungen auch bei T-Systems
Umgebaut werden soll auch die IT-Sparte des Konzerns. Bei T-Systems sollen künftig Services wie Cloud Computing und IT-Lösungen für die im Umbruch stehenden Branchen Energie, Gesundheit, Mediendistribution und Automobil im Mittelpunkt stehen und auch international angeboten werden.
Hayo Lücke