Nachdem die vergangene Woche auch aufgrund der CeBIT eine ganze Reihe neuer Notebook-Modelle hervorbrachte, ging es in der laufenden Woche deutlich ruhiger zu. Dell hat als einziger der großen Hersteller neue Modelle vorgestellt: die Vostro 3000-Serie und die Precision M4500 Workstation.
Dell Precision M4500
Schon im Februar stockte Dell sein Sortiment um die Precision M6500 Workstation mit Intel Core i5/i7 auf, nun folgt die M4500 aus der Latitude-E-Serie. Das etwa 2,7 Kilogramm schwere Gerät mit 15,6-Zoll-Display beruft sich auf einen Intel Core i7-920XM Quad-Core-Prozessor aus der Extreme Edition mit 2,0 Gigahertz. Wer mit weniger Leistung auskommt, kann auch einen Core i5 ausrüsten. Da sich das Notebook nicht auf den heimischen Schreibtischen, sondern in den Büros von 3D-Animationsfirmen oder CAD-Anwendern aufhalten soll, ist der Bildschirm auch mit einem erweiterten Farbraum erhältlich. Im Grafikkarten-Slot sitzt ein Profimodell: eine Nvidia Quadro FX 880M mit einem Gigabyte (GB) Grafikspeicher.
Die Vostro 3000 Notebooks (li) gibt es in hübschen Farben (Aberdeen Silver, Lucerne Red, Brisbane Bronze) und mit dezent-schwarzem Tastenfeld. Die Workstation Precision M4500 (re) sieht mit ihrem geriffelten Gehäuse noch geschäftstüchtiger aus. Bilder: Dell
Wie andere Business-Modelle bietet auch die Precision M4500 Workstation die Option auf SSD-Speicher. Dieser fasst 64 GB und liegt als SSD MiniCard vor. Um die firmeninternen Daten vor unerlaubtem Zugriff zu schützen, bietet Dell auf Wunsch verschiedenste Sicherheits-Features an – hardware- und software-basiert. Auch eine Kamera mit drei Megapixel und Gobi 2.0 Mobile Broadband für 3G-Internet sind optional mit von der Partie. "Im Laufe der nächsten Wochen" soll das M4500 bei Dell zu haben sein, zu den Preisen sagte der Anbieter noch nichts.
Vostro 3000 Notebooks von 13,3 bis 17,3 Zoll
Schon jetzt gibt einige der neuen Modelle aus der Vostro-3000-Reihe, die in verschiedenen Größen daher kommt - wie das Vostro 3700 in 17,3 Zoll und das Vostro 3500 mit 15,6-Zoll-Display. Die Rechner sind ab 419 Euro (Vostro 3500) und 650 Euro (Vostro 3700) zu haben, zu den Preisen müssen aber noch die Umsatzsteuer und die Versandkosten addiert werden. Für den 15-Zöller ist ein 9-Zellen-Akku verfügbar, der die Laufzeit ohne Stromnachschlag auf bis zu neun Stunden ausdehnen soll. Die Displays mit HD-Auflösung sind erfreulicherweise entspiegelt, das Vostro 3500 soll im April auch in einer Multitouchscreen-Variante folgen. Die Mauspads sind bei allen Ausführungen standardmäßig multigestenfähig.
Das kleinste Modell nennt sich Vostro 3300 und soll zu den flachsten Computern seiner 13,3-Zoll-Klasse gehören, die ein optisches Laufwerk aufweisen. Im US-Weblog ist außerdem noch ein 14-Zöller zu finden. Die neuen Mobilrechner mit Windows 7 für den beruflichen Einsatz integrieren ebenfalls die neuen Intel Core i-Prozessoren aus den Reihen i3, i5 und i7 und dedizierte Grafikchips von Nvidia. Alternativ gibt es auch einen Intel GMA Onboardchip. Darüber hinaus listet der US-Hersteller bis zu sechs GB DDR3-Arbeitsspeicher und die Aussicht auf eine Festplattenverschlüsselung und einen Fingerabruck-Scanner auf. Auch bei den Kommunikationsschnittstellen kann sich der Kunde austoben und Bluetooth, WLAN nach den aktuellen Funkstandards und UMTS-Unterstützung auswählen. An Schnittstellen sind drei USB-Ports, eine USB/eSATA-Kombi, ein 8-in-1 Kartenleser, HDMI und D-Sub sowie ein ExpressCard-Schacht vorhanden.