Nach fast einem halben Jahr gibt es wieder Neuigkeiten von OnLive. Nachdem der Cloud-Gaming-Service zuletzt mit AT&T, Autodesk und dem Filmstudio Warner Bros. neue Kapitalgeber verkündete, folgen nun zum ersten Mal handfeste Eckdaten für den Start.
Monatsgebühr + Preise für Spiele
Wie der Betreiber auf der Game Developers Conference in San Francisco bekannt gab, soll OnLive am 17. Juni, während der Spielemesse E3, seinen Betrieb aufnehmen. Wie bereits angekündigt wurde, bleibt der Service zunächst den spielefreudigen Nutzern aus den USA vorbehalten. Auch den Preis hat OnLive bereits verraten. Die monatliche Gebühr soll demnach regulär 14,95 US-Dollar (etwa 11 Euro) betragen, der Preis für den Kauf oder eine Nutzung von Spielen auf Mietbasis ist noch nicht enthalten. Was diese kosten werden, ist noch nicht bekannt. Lediglich die Grundfunktionen wie eine Onlinespeicherung der gekauften Titel oder Spiele-Demos sind gratis. Als besonderen Leckerbissen preist der Anbieter die videobasierte Community an. Spezielle Angebote wie Bündelpakete für mehrere Monate sollen zur E3 folgen. Den ersten 25.000 Kunden will OnLive die Gebühr für die ersten drei Monate schenken.
OnLive soll im Sommer starten. Bild: OnLive
Update vom 12. März: Auch Spiele ohne Monatsgebühr möglich
Wie aus einem neuen Blog-Eintrag von OnLive hervorgeht, wird es aber auch die Möglichkeit geben, direkt und ohne monatliche Pauschale auf ein Spiel zuzugreifen. Der Nutzer müsste auf dem OnLive Game Portal dann nur den Mietpreis für das Spiel entrichten. Die Community wäre dann kein Bestandteil, kostenlose Demos soll es aber trotzdem geben. Das Portal soll erst nach dem zuvor erwähnten Modell starten.
Genau wie Online-Musikdienste oder Videostreaming-Services will OnLive einen sofortigen Zugriff auf die Spieletitel über das Internet ermöglichen. Da der Kunde keinen hochgezüchteten Gamer-PC mehr benötigt, sondern sich mit nahezu jedem Rechner online an dem Spiele-Pool bedienen kann, erwarten die Macher eine starke Resonanz und wollen das Nutzungsverhalten umkrempeln: Nur eine Breitband-Internetverbindung und ein Browser-Plug-In für Windows-PCs oder Macs oder aber die sogenannte OnLive MicroConsole, eine Settop-Box, zählen zu den Voraussetzungen. Zum Start im Juni wird nur das Plug-In erhältlich sein, die Konsole soll später, jedenfalls noch in diesem Jahr, folgen.
Genau wie Online-Musikdienste oder Videostreaming-Services will OnLive einen sofortigen Zugriff auf die Spieletitel über das Internet ermöglichen. Da der Kunde keinen hochgezüchteten Gamer-PC mehr benötigt, sondern sich mit nahezu jedem Rechner online an dem Spiele-Pool bedienen kann, erwarten die Macher eine starke Resonanz und wollen das Nutzungsverhalten umkrempeln: Nur eine Breitband-Internetverbindung und ein Browser-Plug-In für Windows-PCs oder Macs oder aber die sogenannte OnLive MicroConsole, eine Settop-Box, zählen zu den Voraussetzungen. Zum Start im Juni wird nur das Plug-In erhältlich sein, die Konsole soll später, jedenfalls noch in diesem Jahr, folgen.