Mittwoch, 10.03.2010 16:01

Sex sells: Domain sex.com wird zwangsversteigert

aus dem Bereich WebHosting

Sex sells: Am 18. März wird sex.com, die wohl wertvollste Internetadresse der Welt, zwangsversteigert. Der bisherige Besitzer ist verschuldet, die Domain kommt unter den Hammer. Das Mindestgebot liegt laut eines Berichts der "Financial Times Deutschland" (FTD) bei einer Million US-Dollar.

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sex.com: Begehrte und wertvolle Domain

Die berühmteste Drei-Buchstaben-Domain wurde 1996 erstmals von Gary Kremen, Gründer der Partnerbörse match.com, registriert. Im Jahr 2006 ging der erotische Domainname sex.com für angeblich 14 Millionen US-Dollar an die US-Firma Escom. Die Firma hatte sich das Geld für den Kauf der begehrten Internetadresse allerdings vom Finanzhaus Dom Partners geliehen. Als Escom seit dem vergangenen Jahr die Schulden nicht mehr zurückzahlte, ordnete Dom Partners die Zwangsversteigerung der Domain an. Das Auktionshaus David R. Maltz & Co. wird die Auktion am 18. März in New York durchführen. Das Interesse ist laut FTD groß. "Wir wissen nicht, wer es ernst meint und wer nicht, aber potenzielle Bieter benötigen einen garantierten Scheck über 1 Million US-Dollar. Das sollte interessant werden," so der Auktionator. Welcher Preis am Ende erzielt wird, bleibt abzuwarten.


Domain sex.com unter dem Hammer. Mindestgebot 1 Million US-Dollar. Screenshot: onlinekosten.de

Domain wird aktuell nicht optimal genutzt

Obwohl sich aktuell unter sex.com nur eine diffuse Linksammlung zu diversen erotischen Internetseiten findet und die Seite für Suchmaschinen nicht optimiert wurde, ergibt eine Google-Suche dennoch 570 Millionen Treffer. Ein zukünftiger Käufer könnte die Seite überarbeiten und entsprechend kommerziell vermarkten. Bereits 2008 hatte Charles Carreon, Anwalt und Autor, in seinem Buch "The Sex.com Chronicles" berichtet, dass sex.com zeitweise mindestens 15.000 US-Dollar pro Tag eingebracht hatte.

Jörg Schamberg
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    Zuletzt kommentiert von firefox888 am 11.03.2010 um 19:48 Uhr
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