Samstag, 13.03.2010 13:01

Hotmail: Über 4,5 Milliarden Spam-Mails täglich

aus dem Bereich Sonstiges

Vor kurzem berichtete der Branchenverband BITKOM über die Unmengen an Spam-Mails, die täglich millionenfach in die Postfächer von Internetnutzern strömen. Demnach werden 80 Prozent aller Mails bereits im Vorfeld als Spam klassifiziert. Weitere 15 Prozent landen sofort nach Erhalt im Papierkorb. Ergebnis: 95 Prozent aller verschickten Nachrichten sind offenbar unerwünschter Werbemüll. Doch wie viel ist das genau? Zumindest für das Microsoft-Angebot Windows Live Hotmail gibt es nun aktuelle Zahlen.

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98 Prozent werden vorher ausgefiltert

Mehr als 350 Millionen Menschen weltweit verwenden mindestens einmal monatlich den E-Mail-Dienst des Redmonder Unternehmens. Sie haben über 1,3 Milliarden Postfächer registriert. Laut Microsoft werden dabei allein im täglichen Mailverkehr rund 4,5 Milliarden Spam-Mails automatisch ausgefiltert, bevor sie bei den vorgesehenen Empfängern ankommen. Dies entspräche rund 98 Prozent aller vorhandenen Junk-Mails bei Hotmail. "Unser Ziel ist es, dass davon so wenige wie möglich im Postfach unserer Hotmail-Nutzer landen", sagt Microsoft-Manager Christian Weghofer.

Um den Spammern das Geschäft zu verhageln, empfiehlt Microsoft, einige wenige Grundregeln zu beachten. So sollte niemals auf verdächtige Mails geantwortet werden – auch, wenn diese einen Link zur angeblichen Löschung der E-Mail-Adresse von einem Verteiler anbieten. Wer hier unbedarft klickt, hat sein Postfach verifiziert und darf sich auf eine wahre Flut an Spam einstellen.

Spam bei Hotmail
Hotmail: Täglich 4,5 Milliarden Spam-Mails. Grafik: Microsoft.

Niemals persönliche Daten eingeben

Ohnehin ist das Befolgen jeglicher Forderungen in den Müllmails reine Zeitverschwendung. Und kann sogar gefährlich werden – etwa dann, wenn persönliche Daten, Passwörter oder Kontoinformationen unter einem Vorwand abgefragt werden. Die Bandbreite reicht hier von schlechten Mail-Fälschungen mit Rechtschreibfehlern bis hin zu Links, die auf Nachbauten ganzer Banken-Websites führen und dem Abgreifen von Kontodaten dienen (Phishing).

Daher gilt: Bei unbekannten oder merkwürdig anmutenden Mails niemals vorgegebenen Links folgen, keine Daten eingeben und sofort löschen. Auch das Öffnen von Anhängen sollte unter allen Umständen unterlassen werden. Weitere Tipps und Tricks finden sich in unserem Ratgeber zur PC-Sicherheit.

Christian Wolf
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    Zuletzt kommentiert von Knight Rider am 15.03.2010 um 22:05 Uhr
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