Nach dem Full HD 3D-Monitor für Gamer präsentiert Acer nun den passenden PC. Der Aspire G7750 Predator kommt in ungewöhnlichem Design und verspricht Leistung satt. Einziges Manko: Der Preis.
Robuste Flüssigkühlung für Intel Core i7
Angetrieben wird die schnelle Rechenmaschine von Intel-Prozessoren der Reihe Core i7 mit Vier-Kern-Technologie, die mittels einer Flüssigkeitskühlung optimal temperiert werden sollen. Das Kühlsystem ist laut Acer auf nahezu sechs Jahre Dauerbetrieb ausgelegt, ohne durch Pumpendefekte oder Kühlmittelverdampfung auszufallen. Geschwindigkeitsfanatiker haben die Möglichkeit, die CPU mittels Intel Extreme Tuning Utility (IXTU) zu übertakten – bei Fehlern hilft eine "Clear CMOS"-Taste auf der Gehäuserückseite.
Flankiert wird der Geschwindigkeitsrausch von bis zu zwölf Gigabyte (GB) Triple-Channel DDR3 SD-Ram, maximal zwei Grafikkarten und
bis zu vier Serial-ATA-Festplatten. Letztere lassen sich durch Einsatz der sogenannten EasySwap-Rahmen auch auswechseln, während der PC läuft. Verschiedene Modelle des Predator sind zudem mit einem Solid State Drive (SSD) in den Größen 80 GB oder 160 GB ausgerüstet. Die Flash-Festplatte ohne mechanische Bauteile fungiert als Startpartition und garantiert niedrige Zugriffszeiten bei gleichzeitig hoher Belastbarkeit.
Acer Aspire G7750 Predator: Traum-PC für Hardcore-Gamer. Bilder: Acer
Zwei Netzwerkkarten für Anschluss auf LAN-Partys
Für die richtige Akustik sorgt eine HD Audio-Soundkarte mit 7.1-Kanal-Unterstützung von Creative. Auf LAN-Partys erlauben zwei Ein-Gigabit-Netzwerkkarten den Aufbau von zwei Verbindungen gleichzeitig. Insgesamt elf USB-Schnittstellen bieten ausreichend Anschlussmöglichkeiten für diverse Peripherie-Geräte – eine Logitech G11 Gaming Tastatur und eine Logitech G5 Gaming Maus sind im Lieferumfang enthalten.
Optisch geht der Predator mit seinem schwarz-orangenen Gehäuse ebenfalls ganz eigene Wege. Auf der Oberseite befindet sich ein hochklappbares Element, das je nach Modellvariante ein DVD-Laufwerk, Blu-ray-Laufwerk und DVD-Brenner oder einen Blu-ray-Brenner verbirgt. Wird eines der Laufwerke geöffnet, klappen an der Frontseite angebrachte Blenden zweigeteilt seitlich weg. Zusätzliches Aufsehen erregen verschiedene Lichteffekte roter LED-Lampen, die einen Multi-in-1-Kartenleser und die Audio-Ports bestmöglich in Szene setzen sollen. Der Aspire G7750 Predator kostet mindestens stolze 1.999 Euro und ist ab Mitte März im Handel erhältlich. Auf Funktion und Haltbarkeit gewährt Acer 24 Monate Garantie.
Christian Wolf