Mittwoch, 10.03.2010 09:03

Test: Touchscreen-Handy LG GD510 Pop

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke

Wird heutzutage ein neues Handy gekauft, muss es in der Regel mehr bieten können als einfache Telefon- und SMS-Funktionalität. Mobiles Internet und andere Multimedia-Funktionen rücken immer stärker in den Fokus des Bewusstseins von fast jedem Handynutzer. Trotzdem wird in manchen Fällen immer noch darauf verzichtet, Mobiltelefone mit High-End-Extras auszustatten. Stattdessen wird auf elegantes Design gepaart mit den wichtigsten Mobilfunk-Basics gesetzt. Aktuelles Beispiel: das GD510 Pop von LG Electronics. Unsere Redaktion hatte die Möglichkeit, das kleine Touchscreen-Handy einem mehrwöchigen Test zu unterziehen.

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Hülle aus Aluminium

Wer das Telefon aus seiner äußerst kompakten Verpackung befreit, stellt schnell fest, dass Schein und Sein bei diesem Modell sehr dicht beieinander liegen. Dem hochwertigen Rahmen aus gebürstetem Aluminium wurde eine billige Akku-Plastikabdeckung zur Seite gestellt. Sie lässt sich zwar leicht abschieben, um den Akku und die SIM-Karte einlegen zu können, macht aber keinen sonderlich robusten Eindruck. Allerdings: wer nicht regelmäßig die SIM- oder microSD-Karte zur Speichererweiterung tauschen muss, wird von diesem Manko nicht sonderlich viel merken.

Unmittelbar nach dem ersten Einschalten wird der Nutzer aufgefordert, eine Kalibrierung des Bildschirms durchzuführen. Auf diese Weise soll unter anderem der bestmögliche Druckpunkt für die Bedienung des Touchscreens realisiert werden. Sehr nutzerfreundlich: in einem zweiten Schritt werden Nutzer des G510 Pop über kleine Animationen in die Grundfunktionen des Handys eingeführt und es besteht die Möglichkeit, Datum und Uhrzeit einzustellen.

LG GD510 Pop
Das Menü des GD510 braucht Zeit zur Eingewöhnung, ist dann aber leicht zu bedienen. Bilder: onlinekosten.de.

Menünavigation braucht Zeit zur Eingewöhnung

Die Navigation durch das Standard-Menü erweist sich über den berührungsempfindlichen Bildschirm als gewöhnungsbedürftig. Gerade während der ersten Nutzungstage kommt es immer wieder vor, dass ein nicht gewünschter Menüpunkt ausgewählt wird. Anders als beispielsweise beim iPhone von Apple reicht es nämlich nicht aus, einfach über das Display zu streichen, um zu Menüpunkten zu navigieren, die außerhalb des sichtbaren Bereichs liegen. Vielmehr ist es notwendig, mit Daumen oder Zeigefinger ordentlich Druck auf den Bildschirm auszuüben, um die Menüleisten nach links oder rechts zu schieben. Hat man sich als Nutzer daran aber erst einmal gewöhnt, steht einer zügigen Navigation nichts mehr im Weg.

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