Laut Toshiba soll eine Akkulaufzeit von bis zu neun Stunden möglich sein, als
Prozessor muss daher ein stromsparendes Modell dienen. Den Platz nimmt ein Intel Pentium SU2700 ein, der allerdings mit nur einem Kern mit 1,3 Gigahertz auskommt. Ein schöner Vergleichskandidat ist erneut das Packard Bell EasyNote Butterfly xs, das die Dual-Core-Variante SU4100 mit gleicher Taktfrequenz nutzt. Sowohl im Praxis-Test als auch mit 7-Zip und anhand der Benchmarks zeigte sich, dass der SU2700 deutlich langsamer als der SU4100 unterwegs ist. Wenn mehrere Anwendungen parallel laufen oder gleichzeitig zwei Programme installiert werden, wünscht man sich doch einen zweiten Kern.
Überblick – Toshiba Satellite T110-10R im Test
- Sportliche Rauten, harte Tastatur
- Praxisleistung: CPU, Grafik, Display
- Extras, Akku, Fazit, Infotabelle
64-bit-Windows und 3D-Sensor
Für einen flüssigen Betrieb sollen drei Gigabyte (GB) DDR3-Arbeitsspeicher sorgen, reicht dies nicht aus, kann noch ein weiteres GB nachgelegt werden. Dem Betriebssystem wäre die Aufpolsterung recht, Toshiba hat nämlich die 64-bit Edition von Windows 7 Home Premium vorinstalliert.
Die 250-GB-Festplatte bedient sich an einem Feature, das Toshiba vielen Business-Notebooks gönnt: einem 3D-Sensor, der Erschütterungen registriert und die Festplatte in die Parkposition bringen soll, um einem Datenverlust vorzubeugen.
Gleiches "Schicksal" wie Butterfly xs: Blasse Farben
Rund um das Gehäuse findet der Nutzer drei USB-Ports, von denen einer auch bei abgeschaltetem Notebook Geräte wie einen MP3-Player aufladen kann, einen Kartenleser und zweierlei Grafik-Ausgänge. Neben einem analogen D-Sub-Port (VGA) für einen Monitor kann der Intel GMA Onboardchip 4500M noch einen HDMI-Anschluss vorweisen, um einen Flachbildfernseher oder einen passenden TFT zu verbinden. Die Grafikleistung von Intel GMA 4500M und 4500MHD liegt – wie zu erwarten war – dicht beieinander. Zu den möglichen Anwendungen zählen auch High Definition Filme, die sogar in 1080p vorliegen können, wobei dies bei einem Display dieser Größe wenig sinnvoll ist. Hier bietet sich wieder der HDMI-Port an, der einen entsprechend ausladenden Bildschirm versorgen könnte.

Das Satellite T110 kann optisch überzeugen, das Display ist aber spiegelglatt (re).
Bilder: onlinekosten.de. Zum Vergrößern bitte einzeln anklicken.
Das integrierte Display ist nicht nur bezüglich der Größe von 11,6 Zoll und des 16:9-Formats mit 1.366x768 Bildpunkten mit dem des Packard Bell xs-Subnotebooks vergleichbar, sondern teilt mit ihm leider auch die verblassten Farben und die schwächere Schwarzdarstellung. Während der Video- und vor allem der Musikwiedergabe sollte der Nutzer übrigens lieber seine Kopfhörer griffbereit halten – die Lautsprecher klingen doch sehr nach einem Netbook: leise und flach.