Skype erobert Symbian: Ab sofort steht die VoIP-Software für Besitzer zahlreicher Nokia-Smartphones zur Verfügung. Diese haben nun die Möglichkeit, von unterwegs per mobilem Internet oder WLAN über Skype zu telefonieren. Die neue App steht kostenlos im Ovi Store zum Download bereit oder kann direkt auf der Skype-Homepage heruntergeladen werden. Leider bremsen die deutschen Mobilfunkanbieter die günstige Telefonie-Alternative durch hohe Zusatzkosten und Verbote aus – einzige Ausnahme bislang: o2.
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Kostenlose Gespräche von Skype zu Skype
Prinzipiell bietet die Skype VoIP-App für Symbian durchaus viele Vorteile. Einzige Voraussetzung ist ein Skype-Account und gegebenenfalls die Aufladung von Guthaben auf das zugehörige Konto. Anrufe zu anderen Skype-Nutzern sind dabei weltweit kostenlos möglich und auch Sofortnachrichten lassen sich mit einzelnen Personen oder einer Gruppe gratis austauschen. Telefonate in ausländische Fest- und Mobilfunknetze können zu den üblichen Skype-Tarifen geführt werden. Wer sich im Ausland befindet, kann öffentliche WiFi-Hotspots für Anrufe nutzen und spart zudem die Roaminggebühren. Eingehende Gespräche für die Skype-Onlinenummer werden zudem automatisch auf das Smartphone weitergeleitet. Die App zeigt darüber hinaus an, welche Skype-Kontakte gerade verfügbar sind und erlaubt den Import von Kontaktdaten aus dem Telefonbuch des Handys.
„Skype, die Nummer Eins in Sachen Internetkommunikation, ausgeführt auf Symbian, der weltweit dominierenden Smartphone-Plattform, ist eine grandiose Kombination“, meint daher Larry Berkin von der Symbian Foundation. Für Deutschland gilt diese Formel allerdings weiterhin nur eingeschränkt, denn die Vorteile der kostenlosen Skype-Dienste werden durch die Firmenpolitik der Netzbetreiber teilweise wieder zunichtegemacht. Diese sperren sich mit allen Mitteln gegen die VoIP-Technik und haben hohe Hürden errichtet, um den Einsatz in ihren Mobilfunknetzen zu begrenzen. Ein oft gehörtes Argument: Die Netzbelastung bedinge weitere Investitionen und verursache so hohe Mehrkosten, die auf den Verbraucher umgelegt werden müssten.
Netzbetreiber: Bis zu 29,95 Euro extra für mobiles VoIP
Während E-Plus ein generelles Verbot für VoIP-Dienste aussprochen hat, müssen Mobilfunkkunden von T-Mobile und Vodafone daher extra zahlen. Die Telekom-Tochter verlangt für Internettelefonie monatlich 9,95 Euro beziehungsweise 14,95 Euro zusätzlich. Die Mindestlaufzeit der je nach Tarif zubuchbaren VoIP-Option beträgt sechs Monate. Bei Vodafone wird noch kräftiger hingelangt: Je nach Online-Tarif werden 9,95, 19,95 oder sogar 29,95 Euro fällig – zusätzlich zum normalen Monatsgrundpreis versteht sich. Auch die Mindestvertragslaufzeit der InternetPlus genannten Option ist mit 24 Monaten wenig attraktiv. Einzig o2 schwimmt gegen den Strom und erlaubt das Voipen ohne Beschränkungen – und das sogar kostenfrei.
Kompatibel ist die Skype-App derzeit mit folgenden Modellen: Nokia E71, Nokia N96, Nokia N85, Nokia 5320, Nokia 6210 Navigator, Nokia 6220 classic, Nokia N78, Nokia N79, Nokia E63, Nokia E66, Nokia N82, Nokia E51, Nokia N95, Nokia N95 8Gb, Nokia N81, Nokia N81 8 Gb, Nokia E90, Nokia E72. Touchscreen-Geräte: Nokia 5800 XpressMusic, Nokia N97, Nokia N97 mini, Nokia X6 sowie Nokia 5530. Weitere Informationen sind unter www.skype.com/go/symbian abrufbar.
Diese Gleichung geht leider nicht immer auf. Manchmal liefert der Internetprovider nur Schneckentempo.
Die Suche nach dem richtigen Internetanschluss kann dann schnell Nerven kosten. Welche DSL Flatrate ist nun die Richtige?
Vielleicht ist auch mobiles Internet eine gute Alternative zum DSL Internet.