Mittwoch, 03.03.2010 10:51

QSC baut Schulden vollständig ab

aus dem Bereich Breitband

Nach dem letzten erfreulich abgeschlossenen Quartal kann der Kölner DSL-Provider QSC auch für das gesamte abgelaufene Geschäftsjahr positive Ergebnisse vorweisen. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs der Umsatz nach vorläufigen Berechnungen von 413,3 Millionen auf 420,5 Millionen Euro an.

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Steigende Kennzahlen

Auch das EBITDA-Ergebnis, der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, ging dem Provider zufolge in allen Bereichen nach oben. Insgesamt stieg er um 9,6 auf 76,9 Millionen Euro an. Die Investitionen wurden nach Ablauf der Netzerweiterung im vergangenen Jahr mehr als halbiert (von 91,4 auf 42,2 Millionen Euro), für weitere Erneuerungen im Netz und den Ausbau des Next Generation Networks (NGN) gab QSC 10 Millionen Euro aus. Nachdem der Gewinn bei den letzten Quartalszahlen von QSC für die damals bereits abgelaufenen neun Geschäftsmonate auf 4,6 Millionen Euro beziffert wurde, geben die Kölner den Jahresertrag nun mit insgesamt 5,5 Millionen Euro an. Im Geschäftsjahr 2008 fiel dieser mit 0,8 Millionen Euro deutlich niedriger aus.

Wie angekündigt, hat QSC die Nettoverschuldung komplett abbauen können. Von minus 12,2 Millionen Euro zu Anfang des vergangenen Jahres über Minus drei Millionen Euro Ende September 2009 verbesserte der Provider seinen Saldo zum Ende des Geschäftsjahres auf plus 700.000 Euro.

2010 behält QSC den Kurs bei

Wie der Anbieter mitteilt, steckt hinter den steigenden Kennzahlen auch die Strategie, sich aufgrund der Krisenzeiten auf diejenigen Geschäftsfelder zu konzentrieren, deren Deckungsbeitrag ausreichend hoch ist. Märkten, in denen ein großer Preisdruck herrscht, kehrte QSC den Rücken zu. Diese Vorgehensweise soll angesichts der Lage auch weiter verfolgt werden. Für das laufende Jahr will QSC seine Finanz- und Ertragskraft weiter steigen lassen. "2010 wird sich die Weiterentwicklung von QSC von einem Netzbetreiber zu einem Lösungsanbieter fortsetzen", kommentierte der Vorstandsvorsitzende Bernd Schlobohm. Das Unternehmen wolle sich auf den Ausbau der "Alleinstellung als der Mittelständler für Mittelständler im Telekommunikationsmarkt" konzentrieren.

Saskia Brintrup
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