Online-Kriminalität bleibt ein großes Thema in der IT-Branche. Acht Millionen Angriffe mit Schadsoftware im Internet täglich registriert der Antiviren-Spezialist Symantec. Insgesamt würden 13.000 mit Spionagesoftware infizierte Websites pro Tag in Umlauf gebracht. Selbst sensible Infrastruktur in großen Städten wie Ampelsysteme werde zunehmend zum Angriffsziel von Software-Attacken.
Rasanter Anstieg der Viren-Attacken
"Und die Zahlen steigen stetig", sagte Symantec-Manager Ilias Chantzos am Dienstag auf der CeBIT in Hannover. "Die Sicherheit von Informationen ist längst nicht mehr allein Sache von Firewalls und Anti-Virensoftware."
Nach einer Studie des Unternehmens ("Norton Antivirus") halten 42 Prozent der IT-Profis die Sicherheit für den wichtigsten Punkt auf ihrer Agenda für dieses Jahr. Danach wurden 2009 bereits 75 Prozent der Unternehmen Opfer einer Cyber-Attacke. Neben technischen Schutzmechanismen müssten sowohl Privatanwender als auch Unternehmen lernen, den Wert von bestimmten Informationen besser einzuschätzen, sagte Antiviren-Spezialist Candid Wüest.
Internetsurfer hinterlassen immer mehr Spuren im Netz
Gerade mit der Verbreitung von Online-Netzwerken sei es für den Nutzer immer wichtiger zu realisieren, welches Profil er im Netz hinterlässt und welche Informationen er preisgibt. Das gelte sowohl für den privaten Nutzer als auch für Unternehmen.
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Jörg Schamberg
/ dpa