Samstag, 06.03.2010 13:01

Umfrage: Internet gehört auf Lehrplan

aus dem Bereich CeBIT

Nach Einschätzung von Schülern, Eltern und Lehrern gehört der Umgang mit Computern und dem Internet dringend auf den Stundenplan der Schulen in Deutschland. Das ist die Quintessenz von mehr als 1.500 Wünschen, die der Softwarekonzern Microsoft unter Schülern über das Internet und über ein Jugendmagazin gesammelt hat.

Anzeige

Wichtiger als klassische Literatur

Zusätzlich gestützt wird die Forderung von einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts TNS Infratest. Am Dienstag überreichte Microsoft die gesammelte Wunschliste auf der CeBIT in Hannover Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Fast 98 Prozent der Schüler und 90 Prozent der Eltern erwarten der Studie von TNS Infratest zufolge, dass den Schülern die nötigen Kenntnisse in der Schule beigebracht werden. Auch die allermeisten Pädagogen (95,7 Prozent) sehen die Schulen in der Pflicht, die Schüler entsprechend auszubilden und damit fit für die Zukunft zu machen.

Mit einem Anteil von 86 Prozent halten sogar mehr Lehrer Kenntnisse rund um Computer und Internet für wichtiger als eine gute Ausbildung in klassischer Literatur (66,4 Prozent), ergab die Studie. Dennoch ist für 61 Prozent der Schüler in Deutschland die Nutzung von Computer und Internet in der Schule noch immer die Ausnahme. Dabei halten 92,4 Prozent der Lehrer die neuen Medien für besonders geeignet, die Motivation für das Lernen bei den Schülern zu erhöhen. Und der Einsatz von Computern in Schulen hat sich seit 2007 allenfalls geringfügig erhöht.

Microsoft mit Bildungsinitiative

Der Softwarehersteller Microsoft setzt auf der CeBIT in Hannover einen Schwerpunkt auf Bildungsinitiativen. So stellt das Unternehmen unter anderem auf 150 Quadratmetern in Halle 4 ein digitales Klassenzimmer aus. "Wir müssen stärker in zeitgemäße Bildung investieren", sagte Microsoft-Deutschlandchef Achim Berg. Speziell für Kinder im Alter zwischen 6 und 13 Jahren stellte das Unternehmen auch einen neuen Laptop von Samsung vor, der mit vorinstallierten Anwendungen auf die Bedürfnisse von Kindern ausgelegt sein soll. Zugleich bietet der Kinder-Laptop Eltern zahlreiche Möglichkeiten, die Nutzung zu überwachen und das Angebot auf kindgerechte Internet-Seiten zu beschränken. Das Gerät soll im zweiten Halbjahr im Preissegment von Netbooks auf den Markt kommen.

Michael Posdziech / dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

Mobilfunk Discounter
Inzwischen ist das Angebot an günstigen Mobilfunk-Tarifen sehr unübersichtlich.
Neben Billigmarken der großen Provider wie Simyo oder Fonic gibt es zahlreiche unbekanntere Discounter mit günstigen Preisen.
Eine Übersicht bietet unser Prepaid-Vergleich.
Server
Server gibt es für fast jede Aufgabe: Mailserver mit POP3 für E-Mails, SQL Server für Datenbanken oder FTP Server für den Dateitransfer.
Auch das Betriebssystem ist variabel - ob Windows Server oder Linux Server: Sie haben die Wahl.
Auf ihrem Dedicated Server bestimmen Sie als Administrator ganz allein.
Handy ohne Vertrag
Zu einem neuen Prepaid-Tarif fehlt meist nur noch das dazu passende neue Prepaid Handy.
Ein Handy ohne Vertrag muss dabei keineswegs teuer sein.
Inzwischen bekommt man ein günstiges Klapphandy oder sogar ein Touchscreen Handy ohne zuviel ausgeben zu müssen.
© 1999-2012 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs