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Dienstag, 02.03.2010 11:16

AVM - Neues von der Fritz!Box

aus den Bereichen Breitband, CeBIT

Wer heutzutage in Deutschland einen Breitbandanschluss in Betrieb nimmt, kommt in vielen Fällen nicht an Hardware des Berliner Unternehmens AVM vorbei. Diverse Internetprovider versorgen ihre Kunden standardmäßig mit DSL-Routern der Marke Fritz!Box, was sich auch im Marktanteil von AVM widerspiegelt. Europaweit erreicht die Fritz!-Familie 21 Prozent, was dem zweiten Platz hinter Thomson entspricht. Noch besser sieht es in Deutschland aus, wo AVM 68 Prozent Marktanteil erreicht und damit zum unangefochtenen Marktführer aufgestiegen ist, wie Unternehmens-Chef Johannes Nill am Dienstag in Hannover auf der CeBIT erklärte.

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"Schneller als der Wettbewerb"

Doch diese Zahlen seien nur eine Momentaufnahme. "Wir wollen uns auf dem Erreichten nicht ausruhen", so Nill. Um weiter wachsen zu können, setzt AVM auf die bereits im Januar neu vorgestellten Modelle Fritz!Box 3370 mit WLAN-N-Technologie (bis zu 450 Mbit/s Übertragungsrate, höhere WLAN-Reichweite) und die erste AVM-Hardware mit intergriertem Kabel-Modem, die Fritz!Box 6360. Sie unterstützt bereits den kommenden Standard Euro Docsis 3 mit Geschwindigkeiten von über 100 Mbit/s und soll voraussichtlich ab Ende Mai, Anfang Juni erhältlich sein. Grundsätzlich gehe es dem Berliner Breitband-Spezialisten darum, schneller zu sein als der Wettbewerb.

"Der Trend geht zu immer mehr Bandbreite – auch getrieben durch das Web 2.0 und Video-Inhalte", ist Nill überzeugt. "Online ist der Trend." Weil viele Menschen nicht mehr auf das World Wide Web verzichten wollen, sei AVM "ein wichtiges Bindeglied zwischen Internet und dem Haus oder der Wohnung". Gerade durch den weiter verschärften Breitband-Wettbewerb durch neue VDSL- und Kabel-Angebote komme es zu viel Bewegung auf dem Markt. "Und das ist auch gut so", meint Nill mit Blick auf die gut laufenden Geschäfte seines Unternehmens.

Außerdem will AVM in Zukunft dem verstärkten Kundenwunsch nach mehr Netzwerkspeicher nachkommen. Fritz!NAS fasst künftig im Browserfenster unter der Adresse "fritz.nas" alle Netzwerkspeicher (interner Speicher, Online-Speicher, USB-Speicher) der Fritz!Box zusammen. Bei DECT-Verbindungen reduziert der neue Eco-Modus die Funkleistung jetzt auf Null. "Das hat ein tiefes Eindringen in die Materie des Standards erfordert", so Nill. Neues auch von Fritz!Fon: über eine neue Komfortfunktion, die ein Bild des Anrufers anzeigt.

Neue Hardware für Europa

Vorgestellt wurde aber auch ganz neue Hardware. Die Fritz!Box WLAN 7340 ist mit einem integrierten VDSL- und ADSL-Modem ausgestattet, ist letztlich aber nicht mehr als eine abgespeckte Version des Modells 7390. Laut AVM handelt es sich um eine Fritz!Box für den internationalen Markt, die nach derzeitigem Stand nicht auf dem deutschen Markt erscheinen wird.

Hayo Lücke
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