Auch das vernetzte Heim - immer mal wieder auf der Bildfläche, aber eben nicht bei den Kunden zuhause - wurde angesprochen. "Das Thema Connected Home und Smart Home wird abheben", prophezeite Achim Berg. Microsoft habe starke Partner, als Beispiel diente RWE, mit denen endlich die lang ersehnte Einführung auf dem Massenmarkt gelingen soll. Norbert Verweyen, Geschäftsführer der RWE Effizienz GmbH, kündigte das gemeinsame Projekt Smart Home an, mit dem der Verbraucher seine Heizungen, die Beleuchtung und weitere Geräte zentral und intelligent steuern kann. Innerhalb von drei Jahren soll sich die Anschaffung durch die Energieeinsparungen rechnen. Zusammen mit einem Hersteller von Fertighäusern präsentierte der Software-Konzern zudem ein Konzept für die drahtlose Mediensteuerung in einem Haus mit Hilfe von Windows Embedded 7.
Kinder-Netbook von Samsung
Ein weiterer Kooperationspartner ist der PC-Hersteller Samsung, der das auf der CES gezeigte N150 Netbook in einer Sonderversion speziell für Kinder optimiert hat. Die Microsoft Software-Umgebung ermöglicht den Eltern über den Elternmodus zum Beispiel die Programme und die Nutzungszeit für den Nachwuchs festzulegen und bietet für die Kinder wiederum eine einfach bedienbare Oberfläche im Kindermodus. Zusätzlich sind eine kindgerechte Variante des Windows Live Messengers, eine Brockhaus-Software und eine Verlinkung zum Postfach von Web.de vorhanden. Samsung will den PC für Kinder in der zweiten Jahreshälfte herausbringen, ein Preis wurde noch nicht genannt.
Die Windows-Oberfläche auf dem Samsung N150 Kinder-PC in Aktion. Bild: Microsoft
Nebenbei sprach Microsoft eine Software an, um innerhalb eines Videos einfacher nach einer bestimmten Szene zu suchen. Der vorgeführte Prototyp wird seit zwei Wochen vom Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik auf Basis von Visual Studio und Silverlight 4 entwickelt und soll Szenenwechsel erkennen können. Weitere Information liefert die Website www.shotdetection.de.
Saskia Brintrup