Anfang Februar fiel mit dem Tarif Fon-iO die 8-Cent-Grenze im Mobilfunkbereich. Nun zieht ein weiterer Anbieter nach: Auch bei snoog werden ab sofort mit snoog seven einheitlich nur noch 7,7 Cent pro Minute und SMS in alle deutschen Netze fällig. Realisiert wird die Günstig-Offerte ebenfalls von der bei Fon-iO beteiligten ensercom GmbH.
Fon-iO & snoog seven: Unterschiede im Detail
Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Zwillingsangebote Fon-iO und snoog seven daher kaum. Beide Tarife haben eine vertragliche Mindestlaufzeit von zwölf Monaten, werden per Rechnung beglichen, verzichten auf Grundgebühr sowie Mindestumsatz und erheben nach drei Monaten ohne Nutzung eine Administrationsgebühr von 2 Euro. Auch die Preise bei Nutzung im Ausland gleichen sich: So werden jeweils etwa pro Auslands-SMS 29 Cent und für Telefonate zwischen 1,49 Euro und 1,99 Euro fällig. Im Detail finden sich allerdings dann doch einige Alleinstellungsmerkmale. So sind Anrufe zur Mailbox bei snoog seven im Gegensatz zu Fon-iO kostenfrei. Für mobiles Internet wird mit 33,3 Cent pro Megabyte (MB) bei gleicher Taktung und UMTS-Bandbreite von bis zu 384 Kilobit pro Sekunde (kbit/s) ebenfalls etwas weniger verlangt. Billiger sind mit 33,3 Cent zudem MMS im Inland (Fon-iO 35 Cent). Darüber hinaus ist bei snoog seven die Portierung der alten Mobilfunknummer möglich – bei Fon-iO steht diese Option bislang nicht zur Verfügung.
snoog seven: 7,7 Cent pro Minute und SMS - ein Jahr Laufzeit. Screenshot: onlinekosten.de
Zum Start erhalten Neukunden auf www.snoog-seven.de die SIM-Karte gratis – zumindest rein rechnerisch. So fällt zwar ein Anschlusspreis von 7,77 Euro an, jedoch gewährt snoog seven gleichzeitig ein Guthaben von 7,77 Euro. Dieses wird auf die Nutzung im Inland angerechnet und muss bis spätestens zum 31. Mai 2010 verbraucht sein, sonst verfällt es. Genutzt wird die Netzinfrastruktur von T-Mobile.
Christian Wolf