Vor einer kritischen Sicherheitslücke in Firefox 3.6 warnt der IT-Sicherheitsspezialist Secunia. Demnach ist es bösartigen Angreifern unter Umständen möglich, ungehindert Schadcode auszuführen. Ein Patch ist noch nicht verfügbar.
Surfverhalten anpassen
Die Ursache der Schwachstelle wurde nicht näher spezifiziert. Secunia weist lediglich darauf hin, dass auch andere Versionen von Firefox gefährdet sein könnten. In welchen Betriebssystemen der Fehler auftritt, steht bisher nicht vollständig fest - zumindest Windows XP Servicepack 3 und Vista werden genannt. Bis das Problem behoben ist, wird betroffenen Nutzern empfohlen, ihr Surfverhalten entsprechend anzupassen und gegebenenfalls auf einen anderen Browser auszuweichen. Wer nicht umsteigen will, sollte nach Möglichkeit nicht vertrauenswürdige Websites meiden. Auch das Anklicken unbekannter Links wird nicht empfohlen.
Zusätzlichen Schutz kann ein aktueller Virenscanner sowie eine Firewall bieten. Unser Ratgeber zur PC-Sicherheit gibt weitere Tipps.
Christian Wolf