In dieser Woche wurden nicht nur haufenweise neue Smartphones auf dem Mobile World Congress vorgestellt, auch neue Notebooks sind auf dem Weg in die Läden. MSI, mySN Schenker-Notebook und Toshiba haben vor allem die Freunde des Computer-Spiels im Visier und bringen Geräte mit DirectX-11-Grafikkarten, Chips im SLI-Verbund oder Blu-ray-Laufwerk heraus. Toshiba hat sich außerdem in der Netbook-Entwicklungsabteilung betätigt und das NB305 sowie das erste Exemplar der Qosmio F60-Serie hervorgebracht. Auch ein Subnotebook mit Touchscreen bringt sich in Stellung. Viele der Rechner zeigten sich bereits auf der CES in Las Vegas im Januar zum ersten Mal.
Notebooks im Überblick:
- MSI Notebooks
- mySN XMG8.c und Toshiba Netbook
- U500 mit Touchscreen, Qosmio F60 und X500
MSI GX640 und GX740
MSI schickt nun die zwei auf der CES angekündigten GX-Notebooks mit den neuen DirectX-11-Karten aus der ATI 5000-Reihe an den Start. Je nach Vorliebe in Bezug auf die Displaygröße, die Grafikleistung und die Transportfähigkeit stehen dem Anwender zwei Größen zur Verfügung. Sowohl das 17-Zoll-Gerät GX740 als auch der 15,4-Zöller GX640 setzen auf das 16:10-Format mit 1.680x1.050 Bildpunkten und einen Intel HM55-Chipsatz. Auf dem Prozessor-Steckplatz befindet sich entweder ein Intel Core i5-430M mit 2x2,26 Gigahertz (GHz) oder ein Core i7-720QM mit 4x1,6 GHz. Variatonsmöglichkeiten gibt es außerdem beim Arbeitsspeicher und der Speicherkapazität, die zwischen vier und acht Gigabyte (GB) beziehungsweise 500 bis 640 GB schwanken. Um den RAM vollständig nutzen zu können, ist Windows 7 Home Premium in der 64-bit Version vorinstalliert.
Optisch wollen die neuen GX-Notebooks von MSI mit gebürstetem Aluminium und roten Details gefallen. Bilder: MSI
Mit oder ohne Blu-ray
Das Laufwerk ist ebenso variabel und tritt entweder als DVD-Brenner oder Blu-ray-Spieler auf. Ein fester Bestandteil sind im GX740 eine ATI Radeon HD5870 mit einem GB GDDR5-Speicher sowie ein Subwoofer, das kleinere Notebook hat den Sound-Verstärker ausgelassen und bedient sich stattdessen an einer HD5850. Im gemeinsamen Hardwarepool schwimmen eine 2-Megapixel-Webcam, ein Kartenleser für vier Speicherkarten-Formate und ein 9-Zellen-Akku. Auch die Schnittstellen entsprechen sich. An Bord sind drei USB-Ports, davon einmal gleichzeitig eSATA, FireWire, HDMI, VGA (D-Sub), Gigabit LAN, WLAN 802.11 b/g/n und Bluetooth.