
Das Packard Bell EasyNote Butterfly xs ist nur rund 29x21x3 Zentimeter klein und kostet etwa 440 Euro. Wer da sofort an ein Netbook denkt, liegt diesmal falsch. Mit seinem Innenleben rund um einen Intel Ultra Low Voltage Prozessor mit zwei Kernen stemmt sich das nagelneue Gerät des zu Acer gehörenden Herstellers in die Subnotebook-Klasse hoch. Als Stütze dient dabei zudem ein Bauteil, das viele Netbook-Besitzer dann und wann vermissen: ein Laufwerk. Unsere Redaktion durfte das Gerät in der roten Farbvariante ausprobieren.
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Überblick - EasyNote Butterfly xs im Test
- Design und Eingabegeräte
- Hardware und Akku
- Schnittstellen, Software, Fazit, Infotabelle
Das Testgerät mit 11,6-Zoll-Bildschirm erreichte unsere Redaktion mit wenig Gesellschaft. Lediglich ein Mini-Netzteil und der Akku lagen als Gepäckstücke bei. Da es direkt aus Taiwan kam und nicht für Europa bestimmt ist, baumelt am Kabelende kein zweipoliger Eurostecker, sondern ein unter anderem in den USA und Japan verwendeter Steckertyp. Den Stromverbrauch konnten wir daher nicht überprüfen.
XS-Notebook mit Laufwerk
Ohne Akku ist das Packard Bell EasyNote Butterfly xs extrem leicht, inklusive Energiespender ist es mit 1,5 Kilogramm kaum schwerer. Da der Akku im Gegensatz zum MSI Wind U135 kein bisschen übersteht, liegt das Gerät gerade auf dem Tisch auf. Beim Gedanken an ein rotes Notebook mag man skeptisch sein, der Farbton erinnert an rote Dachziegel und wirkt so durchaus schick. Außen glänzt der Mini-Rechner, die Innenverkleidung blieb jedoch vom Glanztrend und seinen Schattenseiten, den Fingerabdrücken, verschont. Durch die matte Oberfläche erhält das Gerät ein hochwertiges Aussehen. Auch die nur minimal nachgiebige Tastatur schließt sich dem Matt-Look an, auffällig sind dabei die großen Tasten. Selbst die rechte Umschalt- und die Entertaste hat Packard Bell nicht künstlich verschlankt, was bei Netbooks schon mal vorkommt.


Das Packard Bell EasyNote Butterfly xs im Größenvergleich mit einem 15,4-Zoll-Notebook (li) und der kleine Lieferumfang unseres Testgerätes (re). Bilder: onlinekosten.de. Zum Vergrößern bitte anklicken.
Mit Details im Chrom-Look
Wer häufig lange Texte tippt, wird mit dem Subnotebook daher nicht zwangsläufig seine Desktop-Tastatur vermissen. Das Touchpad wurde als glatte Senke in die Handballenauflage mit perforierter Oberfläche eingelassen und unterstützt Gesten mit mehreren Fingern. Zusätzlich gibt es zwei silberfarbene Klicktasten, dieser Chromlook spiegelt sich auch noch einmal an den Displayscharnieren, dem Power-Knopf und den Kontrolllämpchen wieder. Aufgrund der Produktbezeichnung müsste das Butterfly xs der kleine Bruder des EasyNote Butterfly Notebooks (Test) sein, optisch sind die beiden aber komplett verschieden. Die ähnliche DNA beschränkt sich auf das Hauptkriterium: die lange Akkulaufzeit.


