Ein günstiges Smartphone für den Massenmarkt präsentierten HTC und Telefónica am Mittwoch gemeinsam auf dem Mobile World Congress 2010 in Barcelona. Das 104 x 55 x 12,8 Millimeter messende HTC Smart ist das erste Gerät mit dem neuen
Betriebssystem Brew Mobile Platform. Der Schritt kommt nicht überraschend: Bereits vor rund einem Monat hatte HTC-Chef Peter Chou angekündigt, mit dem Qualcomm-
Handy-OS
ab Frühjahr neue Käuferschichten erreichen zu wollen.
In Deutschland exklusiv bei o2
In Deutschland wird das 108 Gramm leichte HTC Smart nach Informationen von onlinekosten.de ab April zum Preis von 179 Euro exklusiv bei
o2 zu haben sein. Die technische Ausstattung orientiert sich an den niedrigen Hardwareanforderungen der Brew-Plattform. Neben einem
Prozessor mit einer Taktrate von nur 300 MHz verfügt das Smart lediglich über 256 Megabyte (MB) ROM und 256 MB RAM. Darüber hinaus finden sich ein 2,8 Zoll großer Touchscreen mit HTC Sense, eine Drei-Megapixel-Kamera mit Blitz, eine 3,5 Millimeter Audiobuchse, ein microSD-Slot sowie ein Mini-USB-Anschluss. Bluetooth 2.0 wird ebenfalls unterstützt.
Mobiles Internet ist über
GPRS,
EDGE oder
UMTS /
HSDPA möglich. Die maximale Übertragungsrate im Download beträgt 3,6 Megabit pro Sekunde (Mbit/s), in Uploadrichtung ist mit 384 Kilobit pro Sekunde (kbit/s) die Obergrenze erreicht. Softwareseitig stehen insbesondere soziale Netzwerke wie
Facebook,
Twitter oder Flickr im Vordergrund. Diese werden mittels der neuen Anwendung
HTC Friend Stream vollständig unter einer Oberfläche zusammengefasst.
Das HTC Smart läuft mit der Qualcomm-Plattform Brew MP. Bild: HTC
Die nötige Energie für ausgedehnte Kommunikationsaktivitäten liefert ein Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 1.100 mAh. Die maximale Gesprächszeit beträgt 7,5 Stunden. Im Standby soll das Smart bis zu 19 Tage durchhalten. Außer in Deutschland wird das neue HTC-Handy auch in England und Irland über o2 vertrieben. In Italien ist das Gerät bei Telecom Italia und in Norwegen bei Netcom erhältlich. Wer sich nicht an einen Provider binden will, soll in Europa zudem im freien Handel fündig werden.